GLOSSAR, LEXIKON, OKONOMISCHEN FACHWORTER, LEXIKON, GLOSSAR, OKONOMISCHEN FACHWORTER

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    glossar, lexikon

    GLOSSAR: A - H GLOSSAR: I - Z

    A


    Abachi:

    Kein ausgeprägter Kernholz, hellgelb mit verschidenen breiten Zuwachszonen, Markstahlen deutlich sichtbar.Besonders typisch ist auffählige Querstreifung im Tangential- oder Sehnenschnitt.Hervorragend als Deck-, Innen- und Absperrfurnier in der Sperrplattenfabrikation. Gutes Tischlerholz (Rahmenbau, Klavierbau, Modelbau). Karosserie- und Flugzeugbauholz. Als Papierrohstoff geeignet.

    Abbeilen:

    Entfernen starker Wurzelanläufe vor dem Fällen eines Baumes. Hierdurch wird das Anlegen eines Fällschnittes begünstigt, außerdem das nachfolgende Rücken, Beladen, der Transport, Entrindung und der Einschnitt des Stammes im Gatter erleichtert. Das Abbeilen wird mit der Axt vorgenommen (auch als Behauen oder Beihauen bezeichnet). Wird das Fällen mit der Motorsäge durchgeführt, ist Entfernung der Wurzelanläufe damit günstiger.

    Abbeizen:

    Das Lösen eines Anstrichs, von [Lack] oder Farbresten durch [Abbeizmittel] oder Laugen. Der alte [Anstrich] quillt stark auf und kann mit einem Spachtel entfernt werden. Alternative zu chemischen Abbeizmitteln sind z.B. Heißluftpistolen.

    Abbinden:

    Das Verfestigen der Klebschicht zwischen den zu verklebenden Fügeteilen. Das Abbinden beruht entweder auf physikalischen oder auf chemischen Vorgängen: Physikalisches Abbinden erfolgt z.B. durch Abwandern von Dispersions- oder Lösemitteln (wie bei Weißleimen) oder durch Abkühlen (wie bei Schmelzklebern); zu den chemischen Abbindevorgängen, auch als Härtung, Aushärtung oder Vernetzung bezeichnet werden, gehören Gerinnung (z.B. Blutalbuminklebstoffe), Polykondensation (z.B. Harnstoff-, Melmain-, Phenolharze) und Polyaddition (z.B. Polyurethanklebstoffe).

    Abbinden:

    Vorbereitung einer Holzkonstruktion wie Zuschneiden usw. wird als Abbinden bezeichnet.

    abbinden:

    Verfestigung des Klebstoffes (Aushärtung) durch physikalische oder chemische Prozesse

    Abbindezeit:

    Zeitspanne, innerhalb der Klebefuge eine für auftretende Belastung ausreichende Festigkeit erreicht

    Abbohren:

    Holzverbindung, z. B. Zapfen oder Blatt durchbohren und Holznagel einschlagen

    Abbruch:

    Der Abbruch von Gebäuden und Teilen von Gebäuden ist in der Regel genehmigungspflichtig. Ohne Genehmigung abgebrochen werden können Gebäude und Gebäudeteile bis zu 300 Kubikmeter Rauminhalt, Mauern und Einfriedungen, Schwimmbecken, Stellplätzen und ähnlichen untergeordneten baulichen Anlagen oder Gebäuden. Bei allen übrigen Gebäuden ist ein förmlicher Abbruchantrag bei den zuständigen Bauaufsichtsbehörden einzureichen der das Vorhaben des Abbruchs und hierfür geplanten Techniken erläutert. Außerdem ist der für den Abbruch zuständige Abbruchunternehmer zu benennen, der notwendige Sachkunde und Erfahrung auf den Gebieten Standsicherheit, Immissionsschutz, Arbeitsschutz und Unfallverhütung für se oft schwierigen und gefährlichen Arbeiten nachweisen kann. verschiedenen Abbruchmaterialien müssen voneinander getrennt entsorgt oder wiederverwendet werden. Näheres zum Abbruchantrag und den jeweiligen Anforderungen regeln Landesbauordnungen.

    Abbruchanordnung:

    Ist ein Gebäude über längere Zeit ungenutzt und im Verfall begriffen, können Bauordnungsämter den Abbruch verlangen. s kann zum Beispiel bei Wohnhäusern der Fall sein, seit längerem unbewohnt und bei denen aufgrund des schlechten baulichen Zustands akute Einsturzgefahr und Gefährdung für Menschen besteht.

    Abdachung:

    abschrägen

    Abdichtungsbahnen:

    sind für Abdichtung von Bauwerken oder Bauteilen unter der Geländeoberkante notwendig. Sie schützen vor Bodenfeuchtigkeit, vor Sicker- oder Schichtenwasser und vor drückendem Grundwasser. Dichtungsbahnen bestehen gemäß DIN 18190 aus beidseitig mit einer stärkeren Bitumenschicht versehenen Trägerbahn aus Rohfilz, Jute, Glasvlies, Kupfer- oder Aluminiummetallband oder PETP-Folie, mit Feinsand bestreut sind.

    Abfasen:

    Abfasen bzw. Anfasen bezeichnet Ausbildung eines schrägen Abschnitts, der sogenannten Fase, bei rechteckigen Kanten an Bauteilen. s geschieht durch Abschleifen, Abfräsen bzw. Anhobeln der Kanten von Holzbauteilen - Holzstützen, Bretter, Bohlen Bei Natursteinen (z.B. Granittreppenstufen mit Abfasung) durch Schrägschnitt des Materials Bei Stützen und Bauteilen aus Beton (z.B. Fertigbetonelemente und Ortbetonelemente) werden in Schalung des zu betonierenden Bauteils in den Eckbereichen dreieckige Holzleisten eingelegt, um eine saubere Abschrägung an den Eckpunkten zu erreichen.

    Abgangserhebung:

    Abgangserhebung ist ein Teil der statistischen Ermittlungen über Bautätigkeit durch Bauaufsichtsbehörden im Verbindung mit Baugenehmigungsverfahren.Sie erfasst sämtliche Nutzungsänderungen, Nutzungswegfälle (z.B. durch Brandschaden, bauaufsichtsrechtliche Maßnahmen - Nutzungsuntersagung, Abbruchanordnung) und Abbrüche von Gebäuden und Teilen von Gebäuden.In Verbindung mit einem Abbruchantrag und der daraus resultierenden Genehmigung wird zum Beispiel in Zusammenhang mit der Abgangserhebung Veränderung oder das Wegfallen von baulichen Nutzeinheiten statistisch erfasst. Statistische Erfassung der Bautätigkeiten Baugenehmigungen Baufertigstellungen Bauüberhang Abgangserhebung. Im Ergebnis zeigen se Statistiken in Ihrer Gesamtbetrachtung den jährlichen Zuwachs an baulichen Nutzungen (z.B. Wohnungszuwachs).Außerdem ist eine Aussage über Wohnungs- und Gewerbegrößen, den Verhältnissen zwischen Wohneigentum und Mietwohnungen möglich.

    Abgehängte Decke:

    Abgehängte Decken (auch Abhangdecken) sind unter vorhandene Decken montierte Decken Oftmals werden abgehängte Decken bei der Altbausanierung mit vorhandenen großen lichten Raumhöhen oder zur Verbesserung der Trittschalldämmung (mit Einbringung einer zusätzlichen Lage mineralischer Dämmung) eingesetzt.Vor allem im gewerblichen Bereich werden abgehängte Decken bevorzugt ausgeführt, da sie optimale Möglichkeiten zur Leitungsführung bieten (Elektro-, Lüftungs- und Sanitärleitungen)

    Abgratung:

    Oberkante des Sparren oder Gratsparrens abschrägen

    Abholzigkeit:

    Verringerung des Durchmessers des Rundholzes auf seiner Gesamtlänge, normale Durchmesserabnahme von 1cm je 1m Länge (Vollholzig)übersteigt.

    Abiotische Schäden:

    Entstehen durch Frost, Sturm, Schnee, Dürre oder auch Waldbrand.

    Abklebung:

    Eine Abklebung ist erforderlich um eine luftdichte Gebäudehülle zu erzielen, oder um Eindringen von Feuchte zu verhindern. An der Innenbeplankung sind stets alle Stoßfugen abzukleben. An der Außenbeplankung sind nur Durchdringungen und Anschlüsse abzukleben. Dabei sind nur geeignete Klebebänder zu verwenden

    Ablaufplan:

    Alle Maßnahmen und Aktivitäten zur Planung. Koordination und Steuerung des Bauablaufes bei Bauvorhaben bezeichnet man als Ablaufplan (auch Bauablaufplanung oder Bauzeitenplan). Der Bauablaufplan ist sowohl auf der Seite des Planenden (in der Regel Architekt) als auch von ausführenden Unternehmen zu erstellen.Bauablaufpläne werden oftmals in grafischer Form dargestellt, hierbei sind drei Formen möglich, einzelnen für Errichtung des Bauvorhabens notwendigen Abläufe in der richtigen zeitlichen Reihenfolge darstellen sollen.

    Abluft:

    Aus dem Trockner abgeführtes Trocknungmittel. Wird als Trocknungsmittel Gas verwendet, so spricht man von Abgas. Begriff gilt sinngemäß für alle lufttechnischen Anlagen.

    Ablängen:

    Genauer Längenzuschnitt von Werkstücken.

    Ablüftzeit:

    Zeitspanne beim Kontaktkleben, während der das Lösungsmittel aus dem beidseitig aufgetragenen Klebstoff-Film verdunsten muss, um eine Soforthaftung zwischen den Fügeteilen zu ermöglichen

    Abmaß:

    Differenz zwischen dem festgestellten Istmaß und dem Nennmaß (auch Sollmaß oder geplantes Maß) eines Bauteils bezeichnet man als Abmaß. ˇ Istmaß: tatsächliches der Baustelle festgestellte Abmessung eines Bauteils ˇ Nennmaß (Sollmaß): In den Bauzeichnungen eingetragenes geplante Abmessung eines Bauteils Beispiel: Geplante Lichte Breite einer Türöffnung im Mauerwerk ist 88,5 cm Nach Aufmaß ergibt sich ein tatsächlich fertiggestelltes Maß von 86,5 cm Das Abmaß beträgt somit -2 cm Entscheidend für masslich fachgerechte Ausführung von Bauteilen sind jeweiligen in verschiedenen DIN-Normen ausgedrückten zugelassenen Abweichungen, den sogenannten Toleranzbereichen (Bautoleranzen)

    Abnahme:

    Der Besteller hat beim Werkvertrag gemäß § 640 BGB Hauptpflicht, das vertragsgemäß hergestellte Werk abzunehmen. Abnahme bedeutet körperliche Hinnahme des Werkes und Anerkennung der erbrachten Leistung als im wesentlichen vertragsgemäß. Soweit eine körperliche Hinnahme nicht in Betracht kommt, reicht Billigungserklärung. Abnahme muß der Bauherr oder sein Vertreter vornehmen. An Abnahme knüpft der BGB-Gesetzgeber eine Reihe von Rechtswirkungen: Abnahme läßt regelmäßig Vergütung fällig werden (§ 641 BGB ) und Verjährungsfristen (§ 638 BGB) beginnen . Gewährleistungsansprüche (§§ 633, 634, 635 BGB ) treten an Stelle des ursprünglichen Erfüllungsanspruches. Bei zufälliger Vernichtung oder Beschädigung des Werkes muß der Besteller dennoch Vergütung zahlen (§ 644 BGB, Ausnahme § 645 BGB). Kündigungsrechte entfallen. Vertragsstrafen sind nur noch möglich, wenn Sie sich se bei Abnahme vorbehalten haben (§ 341 BGB). Bei nicht vertragsgemäßer Herstellung des Werkes, kann Abnahme nach § 320 BGB verweigert werden. Der Besteller kommt bei unberechtigter Abnahmeverweigerung in Gläubigerverzug, unter den Voraussetzungen der §§ 283 ff. BGB zugleich in Schuldnerverzug und macht sich u.U. schadenersatzpflichtig. Bevor Sie Abnahme eines Werkes wegen eventueller Mängel unberechtigt verweigern, empfiehlt sich daher Einholung von Rechtsrat. Besonderheiten für den VOB-Vertrag: Der Unternehmer kann nach Fertigstellung Abnahme verlangen, § 12 Nr.1 + 2 VOB/B. Abnahmefrist beträgt dann 12 Werktage.

    Abnahmefälligkeit:

    Abnahmefälligkeit gibt an, zu welchem Zeitpunkt der Bauherr vom Unternehmer Abnahme des vertragsgemäß hergestellten Werks verlangen kann. Gemäß § 640 Abs. 1 BGB ist Abnahme des vertragsgemäßen Werks beim Bauvertrag eine Hauptpflicht des Bestellers. Abnahme bedeutet körperliche Hinnahme des Werks verbunden mit der Anerkennung der erbrachten Leistung als im wesentlichen vertragsgemäß. Sofern Vertragsparteien nichts anderes vereinbart haben, hat beim BGB-Bauvertrag Abnahme grundsätzlich zu erfolgen, sobald das Werk vertragsgemäß hergestellt wurde und der Unternehmer den Besteller zur Abnahme aufgefordert hat, §§ 640, 271 Abs. 1 BGB. Beim VOB-Bauvertrag kann der Unternehmer nach Fertigstellung vom Auftraggeber Abnahme verlangen, §§ 12 Nr. 1 und 2 VOB/B. Abnahmefrist beträgt dann 12 Werktage, sofern keine andere Frist vereinbart wird. Kommt der Auftraggeber der Aufforderung des Auftragnehmers zur Abnahme innerhalb der in § 12 Nr. 1 VOB/B festgelegten Frist von 12 Werktagen oder der sonst zwischen den Vertragsparteien vereinbarten Frist nicht nach, gerät der Auftraggeber - auch ohne Verschulden - in Annahmeverzug (Gläubigerverzug). Infolge ses Verzugs geht Gefahr einer zufälligen Beschädigung oder Zerstörung des Bauwerks auf den Auftraggeber über, § 644 Abs. 1 S. 2 BGB . Weiterhin haftetet der Auftragnehmer von sem Zeitpunkt ab nur noch für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, § 300 BGB . Unter den Voraussetzungen der §§ 283 ff. BGB gerät der unberechtigt nichtabnehmende Auftraggeber zugleich in Schuldnerverzug und macht sich u.U. schadensersatzpflichtig.

    Abnahmeverweigerung:

    Gemäß § 12 Nr. 3 VOB/B kann (muß also nicht) der Auftraggeber / Bauherr Abnahme verweigern, solange wesentliche Mängel der vertraglich geschuldeten Bauleistung vorliegen, beseitigt werden müssen. Unwesentliche Mängel berechtigen beim VOB-Vertrag nicht zur Abnahmeverweigerung. Anders ist s beim BGB-Werkvertragsrecht. Hier berechtigt jeder Mangel zur Abnahmeverweigerung, Grenze § 242 BGB. Ein wesentlicher Mangel liegt vor, wenn Bauleistung im Einzelfall vertraglich zugesicherten Eigenschaften nicht hat, nicht den anerkannten Regeln der Technik (Bautechnik) entspricht oder sonst mit beachtlichen Fehlern behaftet ist, der den Wert oder Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach den Vertrag vorausgesetzten Gebrauch aufheben oder wesentlich mindern. Abnahmeverweigerung ist eine empfangsbedürftige Willenserklärung , der Auftraggeber gegenüber dem Unternehmer oder seinem Vertreter abgeben muß. Aus Beweisgründen sollten Sie Abnahmeverweigerung schriftlich gegen Empfangsbekenntnis aussprechen. Bei berechtigter Abnahmeverweigerung treten Abnahmewirkungen nicht ein. Dann scheidet auch eine fiktive Abnahme nach § 12 Nr. 5 VOB/B aus. Der Besteller ist nach § 320 BGB berechtigt, Zahlung der Vergütung zu verweigern , ohne in Verzug zu geraten. Erfolgt eine Abnahmeverweigerung unberechtigt, gerät der Auftraggeber - auch ohne Verschulden - in Annahmeverzug/Gläubigerverzug. Dann geht Gefahr des zufälligen Untergang des Bauwerkes auf den Auftraggeber über, § 644 Abs. 1 BGB. Gemäß § 300 Abs. 1 BGB haftet der Auftraggeber nur noch für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Der Unternehmer kann Ersatz seiner Mehraufwendungen für Erhaltung des Bauwerkes verlangen, § 304 BGB. Bei schuldhafter unberechtigter Abnahmeverweigerung kann der Bauherr nach Mahnung zudem in Schuldnerverzug geraten, da Abnahme eine Hauptpflicht des Bestellers ist. In sem Fall muß der Bauherr dem Unternehmer zudem den Verzugsschaden ersetzen. Der Unternehmer kann nach § 326 BGB vorgehen.

    Abrasivität:

    Eigenschaft eines Werkstoffes, Werkzeugschneiden zu verschleißen.

    Abrichten:

    Spanendes Bearbeitungsverfahren zum Herstellen ebener Flächen oder rechtwinkliger Schmalflächen(Kanten) durch Hobeln (manuell) oder Fräsen (masschinell) als Bezugsflächen für weitere Bearbeitungsgänge.

    Abrichtmaschine:

    Holzbearbeitungsmaschine zum Herstellen ebener Flächen, insbesondere bei verzogenem und winschiefen Hölzern.

    Abrichtwerkzeuge:

    Zur Aufrechterhaltung und Erneuerung der Schneidfähigkeit von Schleifscheiben, sowie zur Wiederherstellen des ursprünglichen Schleifscheibenprofils geeigneter Werkzeuge.

    Abriebfestigkeit:

    DIN- und EURO-Normen legen Gruppen von 1 bis 5 für sehr leichte bis sehr starke Beanspruchung fest.

    Abriebprüfung:

    Abriebprüfung beschichteter Oberflächen: Werkstoffe aus Holz werden in der Regel durch besondere Behandlung geschützt, mit besonderen Effekten versehen oder mit Schichten aus anderen Werkstoffen belegt. Äußere Einwirkungen während des Gebrauchs verursachen einen Verschleiß der Oberflächenbeschichtungen. Gemessen wird der Abrieb nach 100 Umdrehungen in g oder Anzahl der Umdrehungen bis zum Durchschliefen.

    Absatzaushöhlmaschine:

    Horizontal arbeitende Spezialfräsmaschine für Fertigung von Holzabsätzen. Mit Formmessern verschidener Profillierung wird zur Befestigung am Schuh bestimmte obere Fläche des Absatzes ausgehöhlt. Lage des Werkstückes zum Werkzeug wird in spezieller Aufnahmeeinrichtung mit Anschlägen gesichert. Das zweite Wellenende der Maschine ist mit einer Kreissäge bestückt, mit der in einer Spanneinrichtung Lauffläche des Absatzes geschnitten wird.

    Absatzfrontfräsmaschine:

    Vertikal arbeitende Spezialmaschine für Fertigung von Holzabsätzen zur Bearbeitung der senkrechten, der Sohle des Schuhes zugekehrten Fläche des Absatzes. Maschinen sind Dopppelfräsen gebaut und mit Spanneinrichtungen für ein oder zwei Absatzformen bestückt.

    Absauganlage:

    Rohrleitungssystem mit Ventilator und Abscheider für das Absaugen von Staub und Spänen an Bearbeitungsmaschinen und zur Förderung ser Abfälle in Sammelbunker. Von den einzelnen Bearbeitungsmaschinen führen Zweigleitungen mit schräger Einmündung zur Hauptleitung, deren Querschnitt mindestens so groß sein muß wie Summe aller Querschnitte der Zweigleitungen.

    Absaugkanal:

    Bei Elektrowerkzeugen mit Absaugmöglichkeit ist ein separater Kanal im Gehäuse integriert. Durch sen werden der Staub oder Späne in den Staubsack befördert.

    Absaugschlauch:

    Elektrowerkzeuge mit Absaugmöglichkeit können über einen Absaugschlauch mit einem Absauggerät (siehe auch: Allessauger) verbunden werden. Absaugschläuche sind in den Durchmessern 28 mm, 35 mm und 58 mm erhältlich. Dadurch wird ein nahezu staubfreies Arbeiten ermöglicht.

    Abschilfern:

    Abblätern von Materialoberflächen.

    Abschlagszahlung:

    Eine Abschlagszahlung ist eine vorläufige Vergütung der vom Auftragnehmer erbrachten Leistungen. Der Anspruch des Auftragnehmers auf Abschlagszahlungen bedarf beim BGB-Bauvertrag einer ausdrücklichen vertraglichen Vereinbarung. Im Bereich des VOB-Bauvertrags ergibt sich der Anspruch des Auftragnehmers auf Abschlagszahlungen aus § 16 Nr. 1 VOB/B. Abschlagszahlungen setzen zunächst eine entsprechende und nachgewiesene vertragsgemäße Leistung des Auftragnehmers voraus (§ 16 Nr. 1 Abs. 1 S. 1 VOB/B ). Der Auftragnehmer muß also vergütet verlangten Teile der vertraglich vereinbarten Leistung bereits erbracht haben. Vertragsgemäß ist Leistungserbringung nur, wenn nicht mangelhaft ist, andernfalls kann der Bauherr einen angemessenen Teil bis zur Mängelbeseitigung zurückbehalten (§ 320 BGB ). Abschlagszahlungen sind in Höhe des Wertes der erbrachten Leistungen zu entrichten. Der Auftragnehmer muß Abschlagszahlungen beantragen, d.h. beim Auftraggeber anfordern. Nach § 16 Nr. 1 Abs. 1 S. 3 VOB/B kann der Auftragnehmer grundsätzlich auch Abschlagszahlungen für eigens angefertigte und bereitgestellte Bauteile sowie auf der Baustelle angelieferten, aber noch nicht eingebauten Baustoffe und Bauteile beanspruchen. In sem Fall muß dem Auftraggeber / Bauherren aber zusätzlich zu den o.g. Voraussetzungen nach seiner Wahl entweder das Eigentum an den betreffenden Baustoffen und Teilen übertragen werden oder hinsichtlich der geforderten Abschlagszahlung eine entsprechende Sicherheit (näher § 17 VOB/B) gegeben werden. Fälligkeit ergibt sich aus § 16 Nr. 1 Abs. 3 VOB/B

    Absoluter Luftfeuchtegehalt:

    Masse des Wasserdampfes pro Volumeneinheit der Luft, in g/mł (siehe auch Relative Luftfeuchte).

    Absorbtion:

    Aufnahme von freiem Wasser durch Zellhohlräume (siehe auch Relative Luftfeuchte).

    Absorbtion:

    Aufnahme von freiem Wasser durch Zellhohlräume

    Absperrfurniere:

    Bei Sperrholz mit mehr als drei Lagen Furniere unmittelbar unter den Deckfurnieren;ihre Faserrichtung verläuft rechtwinklig zu derjenigen der Deckfurniere.

    Abstandsfläche:

    Abstandsflächen sind Flächen vor den Außenwänden bis zur Grundstücksgrenze oder zur Straße, von Bebauung freizuhalten sind. Ihre Größe richtet sich nach der Länge und Höhe der Wand sowie nach der Art des Baugebietes. Sie nen in erster Linie dem Brandschutz, der Lüftung und Beleuchtung durch Tageslicht, dem Schutz der Nachbarn vor Belästigungen. Garagen und Nebengebäude bis zu einer bestimmten Größe brauchen keine Abstandsfläche. Vorbauten (z.B. Erker) dürfen in Abstandsfläche hinein ragen. Einzelne Bundesländer haben spezielle Länderregelungen zu Abstandsflächen getroffen

    Abziehpolitur:

    Eine Verdünnungsmischung, zum Ablösen eines bereits aufgetragenen Oberflächenmittels verwendet wird.

    Adapterstange:

    Adapter=Anpassungsstück Adapterstange bezeichnet hier eine an Aufgabe angepaste Verlängerung für den Schaltergriff vorn am Drehbankbett.

    Adern:

    Als Adern bezeichnet man schmale, dünne Furnierstreifen, welche als Begrenzung größerer Furnierflächen eingelegt werden. Adern sind sowohl mit quadratischen als auch mit flachen Querschnitten erhältlich.

    Adhäsion:

    Bindekräfte zwischen den Fügeteilen und der Klebstoffschicht

    Adsobtion:

    Aufnahme von gebundenem Wasser durch Zellwand aus der Umgebungsluft (siehe auch Desorption)

    Adsobtion:

    Aufnahme von gebundenem Wasser durch Zellwand aus der Umgebungsluft

    Aerobe Klebstoffe:

    Klebstoffe, welche durch Lufteinwirkung aushärten

    Agallocheholz:

    (Adlerholz, Para sholz, Aloeholz, frz. Bois aigle, engl. Satin wood). sen Namen führen drei verschiedene Holzarten, jedoch in unserem Handel fast nicht mehr vorkommen. Alle drei zeichnen sich durch einen starken, aber verschiedenen Geruch aus, weshalb man sie in Ostin n als Räuchermittel benutzt. eine Sorte ist dicht, sehr schwer und von rötlichbrauner Farbe, stammt von Excoecaria Agallocha und wird auch Colambacholz genannt. Eine zweite Sorte, von Aquilaria Agallocha, ist dunkelbraun und bitter, und dritte, Aquila brava der Portugiesen, von Aquilaria malaccensis aus Sumatra und der Halbinsel Malakka, besitzt eine schmutzig gelbe bis grünliche Farbe.

    Ahorn:

    siehe Feldahorn, Bergahorn und Spitzahorn

    Ahornholz:

    (frz. Erable, engl. Maple). Das Holz der verschiedenen Arten von Ahornbäumen (Acer) wird zu feinen Tischler- und Drechslerarbeiten verwandt, teils geschnitzt, teils zu Furnieren.

    Ailanthholz:

    (Anghikaholz), das Holz des Götterbaums (Ailanthos glandulosa), der in Ostin n heimisch, in Deutschland akklimatisiert ist und seidenliefernde Raupe des Ailanthusspinners beherbergt, ist sehr hart, von rötlicher, mit breiten, goldgelben, dunkelroten und grünlichen Adern durchzogener Farbe und sehr politurfähig und kommt in 0,5 - 1 m langen, etwa 20 cm dicken Bohlen in den Handel.

    Akazienholz:

    (Acacienholz, Robinienholz, frz. Bois d'acacie, engl. Acacia wood). Das Holz der in Nordamerika heimischen, bei uns jetzt überall verbreiteten Robinia Pseudacacia ist von gelblicher Farbe, feinkörnig, biegsam, zäh und fest, läßt sich gut polieren und leicht färben und widersteht der Fäulnis und dem Wurmfraße sehr gut. Unter Wasser hält es sich von allen Holzarten am besten. In Europa benutzt man es zu Tischler- und Drechslerarbeiten sowie namentlich zu Radspeichen, Radkämmen, Weinpfählen und Hammerstielen, in Amerika auch zum Schiffsbau sowie vor allem zu Schiffsnägeln (bis 75 cm).

    Akklimatisierung:

    Holz lebt und arbeitet. Damit len nach der Verlegung nicht "schüsseln" und sich verziehen, müssen Böden akklimatisiert werden. Dazu legen Sie Pakete in den Raum, in dem der Boden verlegt werden soll. Lassen Sie Pakete in ihrer Originalverpackung mindesten 24 Stunden in sem Raum. Dann können Sie mit der Verlegung beginnen.

    Alabaasterer:

    Handwerkliche Sonderqualifikation. Alabasterdreher, Steindreher, wie sie heute noch in größerer Zahl wegen der guten Vorkommen in der Toskana, besonders in Volterra, anzutreffen sind.

    Alerceholz:

    ist das Holz einer in Chile wachsenden Konifere (Fitzroya patagonica), deren Stämme oft eine sehr bedeutende Dicke erreichen und wegen der schlechten Transportverhältnisse gewöhnlich im Walde selbst zerschnitten werden. Das meist ohne den weißen, dünnen Splint in den Handel kommende rote Kernholz ist sehr dauerhaft, zieht und wirft sich nicht und läßt sich leicht spalten. Ausfuhrhafen für Alercebretter ist Puerto Mont, von wo sie nach Coquimbo, Valparaiso und Peru gelangen. In Chile wird auch das Harz ses Baumes (Alerceharz) zur Bereitung von Lacken benutzt.

    Alerze:

    Holz fleischrot bis rötlich. Jahrringe sind oft wellig, sehr eng, deutlich. Im Radialschnitt glänzend und durch Markstrahlen quergestreifig. Sehr geschätztes Möbelholz.

    Aliformes Parenchym:

    Bestimmte Anordnung der Längsparenchymzellen auf dem Hirnschnitt, und zwar augenförmig um Poren orientiert mit seitlichen flügelartigen Ausdehnungen.

    Allerheiligenholz:

    ist in manchen Gegenden gebräuchliche Bezeichnung für Bahiarotholz.

    Altbestände:

    Waldbestände werden nach ihrem Entwicklungsstand in natürliche Altersstufen eingeteilt. Man unterscheidet beispielsweise Kultur, Jungwuchs, Dickung, Stangenholz, Baumholz und Altbestände. Letztere haben den für Holzverwendung angestrebten Zieldurchmesser erreicht.

    Alter, natürlich:

    Tatsächliches Alter

    Alter, wirtschaftlich:

    Wird über Höhe der Bäume berechnet, infolge von äußeren Einwirkungen (Frost, Wild, Lage, Wasserversorgung, Konkurrenzdruck, etc.) erreicht wurde, obwohl der Bestand aufgrund seines Alters wesentlich höher sein müsste.

    Altersklassenwald:

    Im Altersklassenwald stehen verschieden alten Bäume nicht innig gemischt auf einer Fläche, sondern räumlich voneinander getrennt in etwa gleich alten Waldbeständen. Entstanden ist se Form der Waldbewirtschaftung in erster Linie aus der Notwendigkeit einer nachhaltigen Planung der Holznutzungen. se waren im innig gemischten Plenterwald seinerzeit nicht exakt festlegbar, im Altersklassenwald gab es schon sehr früh erste Ansätze einer nachhaltigen Holznutzung. Durch den Anbau der Nadelhölzer nach starken Waldverwüstungen seit Beginn des 19. Jahrhunderts auch auf labilen, sturmwurfgefährdeten Standorten bekam der Altersklassenwald eine entscheidende Bedeutung.

    Alterung:

    Alterung von Holz ist eine Folge sämtlicher physikalischer und chemischer Vorgänge; sie ist einerseits Folge der Veränderbarkeit der Holzsubstanz selbst und andererseits Wirkung äußerer Einflüsse.

    Altlasten:

    sind umweltgefährdende Stoffe auf oder unter Grundstücken, wie beispielsweise Chemieablagerungen oder Mülldeponien. In Bauleitplänen besteht Kennzeichnungspflicht, wenn Gefährdungen durch Altlasten zu befürchten sind.

    Altpapierdämmstoffe:

    Wärmedämmflocken (zum Einblasen in Hohlräume) oder -platten aus zerfasertem Altpapier, geeignet für Dächer, Wände und Decken, diffusionsfähig, normal entflammbar, beständig gegen Schimmel und Ungeziefer, Wärmeleitfähigkeit ca. 0,045 W/(m K).

    Amarant:

    Holz rötlichviolett (etwa wie unreife Pflaumen), später violettbraun Zerstreuporig.Hirn-, Querschnitt mit helllen Pünktchen, mitunter zu schrägen kurzen Bändern zusammenlaufen, hierin Gefäse, Markstrahlen sehr fein. Radialschnitt deutlich nadelrissig z.T. widerspänig. Wertvolles Luxusholz für Möbel und Vertäfelung.

    Amarantholz:

    (Purpurholz, Luftholz, Violettholz, lat. Lignum purpurinum, frz. Bois pourpre, engl. Purpled heart), das Holz einer südamerikanischen Zäsalpinee, Copaifera bracteata, besitzt einen dichten, schweren Kern von pfirsichblutroter bis tiefschwarzer Farbe, während der Splint heller ist. Man erkennt es leicht daran, daß es an siedendes Wasser keinen Farbstoff abgibt, zum Unterschiede von Blauholz, und mit Salmiakgeist befeuchtet schmutzig grün wird. Das. A. findet in der feinen Kunsttischlerei Verwendung.

    Amesthyst:

    (griech.)Violette Varietät der Quarzes(SiO2), \"Drusen\" Vorkommen: Brasilien, Uruguay, früher auch in Idar-Oberstein.

    Aminoplaste:

    Sammelbezeichnung für Polykondensationprodukte von Aldehyden, z.B. Formaldehyd und z.B. Harnstoff oder Melamin.

    Anaerobe Klebstoffe:

    Klebstoffe, welche unter Luftabschluss durch katalytische Wirkung (eines Metalls) aushärten

    Anakuhuiteholz:

    (lat. Lignum anacuhuitae, frz. Bois de Anacuite, engl. Anacuite wood), ein sehr bald wieder der Vergessenheit anheimgefallener Artikel des Drogenhandels, das Stammholz eines mexikanischen Baumes, der Cordia Boissieri, sollte gegen Lungenschwindsucht helfen.

    Anblattung:

    Holzteile mit einem Blatt verbinden

    Anbolzung:

    Hölzer mittels Gewindestab oder Passbolzen verbinden

    Andreaskreuz:

    Aussteifung, diagonal kreuzende Hölzer

    Anfangshaftung:

    Abbindezustand innerhalb einer Zeitspanne, nach derer Fixierungen von der Klebestelle entfernt werden können, endgültige Belastung der Klebestelle aber noch nicht erfolgen darf

    Angel:

    (Werkzeugangel)zu flach konischem Verlauf spitz ausgeschmiedetes Ende eines Werkzeuges, das jeweils in das Heft geschlagen wird.

    Angiospermen:

    Gehören zu der Pflanzengruppe, deren Samen von einer vollkommen geschlossenen Hülle umgeben sind (bedecktsamige Pflanzen); hierzu zählen neben den Monokotyledonen (Einkeimblätter, Z.B. alle Gräser) Dikotyledonen (Zweikeimblätter), worunter wiederum alle Laubbäume fallen.

    Angolaholz:

    Was unter sem Namen zuweilen aus Westafrika in den Handel kommt, ist nichts weiter als Camwood, s. Kamholz.

    Anleimer:

    Eine Leiste aus Massivholz, welche an Kanten von Holz- oder Holzwerkstoffplatten geleimt wird um se zu schützen und das Blindholz zu verdecken.

    Anpressdruck:

    Druck auf Klebeverbindung bei Kontaktklebern, damit Klebeverbindung zustande kommt

    Anriß:

    Anriß (Bleistiftlinie) zum Markieren einer Ausmessung

    Anrührleim:

    Wer frei von irgendwelchen Kunststoffen leimen möchte, greift am besten auf den altbewährten Anrührleim zurück. Er hat ebenfalls eine sehr hohe Bindekraft, braucht aber länger zum Trocknen. Sie müssen ihn immer in der genau benötigten Menge anrühren. Bereits angerührter, nicht benötigter Anrührleim härtet aus und wird unbrauchbar.

    Anschlussstütze:

    Anschlussstützen werden zusätzlich zum Standardstützenraster für anzuschließende Wände eingebaut.

    Anstrichbläue:

    Blaßblaue bis schwarze Verfärbung des Splintholzes der Nadelbäume, hervorgerufen von einer Gruppe holzbewohnender Pilze (Ascomycetes oder Fungi imperfecti), bereits (natürlich oder künstlich) getrocknetes, dann aber erneut durchfeuchtetes Holz (z.B. Fenster) befallen

    Apfelbaum:

    Zerstreutporig. Splint rötlichweiß, Kern rotbraun mit dunkelerem Spätholz, wodurch er unruhiger wirt als der Kern der Birne. Mit Markflecken durchsetzt. Gefäße und Markstrahlen nicht zu erkennen. Holz ziemlich matt. Weniger begehrt als Birne; Tischler-, Drechseler- und Schnitzholz.

    Apfelbaumholz:

    Das sehr harte, hellbraune Holz nimmt eine schöne Politur an und wird zur Herstellung von Möbeln und kleineren Gegenständen, wie Hobelgestellen, Werkzeuggriffen usw. verwendet.

    Arbeiten:

    Volumenänerung des Holzes bei Aufnahme oder abgabe von Feuchtigkeit (siehe Quellung, Schwindung) und der daraus resultierenden Neigung zu inneren Spannungen.

    Arbeiten des Holzes:

    Holz verändert seinen Zustand, es verzieht sich, kann reißen, schwinden oder quellen. Das müssen Sie bei der Verarbeitung unbedingt berücksichtigen.

    Artillerieholz:

    nennt man zur Herstellung der Holzteile an Feldkanonen geeigneten rohen Holzarten. Für Felgen, Speichen und Naben der Kanonenräder benutzt man das gewöhnliche Stellmacherholz, namentlich von Buchen, Hainbuchen, Eschen, Ulmen, Eichen und Ahorn. Das Lafettenholz wird am besten aus Ulmenholz, womöglich von Ulmus suberosa, geschnitten. Wegen der Seltenheit ses Holzes werden auch astfreie Eichen und starke Rotbuchen verarbeitet.

    Arvenholz:

    (Zirbelkiefernholz, Zirbelföhrenholz), das Holz der Arve, Pinus cembra, ist grob und wenig glänzend, aber dauerhaft. Man erhält es aus den Alpen und verwendet es zu Resonanzböden.

    Assacu:

    Kein Kern. Holz gelbbraun bis hell olivgrau. Zuwachszone in unregelmäßigen Abständen. Sehr schlicht. Gefäße wenig, groß, mit hellem Inhalt.Nadelrissen grob. Holz zum Teil widerspänig. Für einfache billige Tischlerarbeiten, wenig geignet für Bauzwecke im Freien. Geeignet für Sperrholzplatten (wie Pappel). Kisten- und Spankorbholz.

    Ast:

    Eine Seitenachse der Baumachse (Stamm) des Baumes. Äste tragen als feinere Auszweigungen Zweige, deren jüngste Triebe genannt werden. Äste und Zweige zusammen bilden Baumkrone. Äste sind wichtigsten Merkmale der Gütesortierung von Rund- und Schnittholz. Bei Schnittholz sind Äste vom weiterwachsenden Holzgewebe eingeschlossenen Teile ehemaliger Äste (siehe auch Durchfallast, Schwarzast, Verwachsener Ast, Flügelast, Punktast, Astquirl).

    Astquirl:

    Etwa in gleicher Höhe am Stamm gebildete Äste, im Querschnitt sternförmig erscheinen; nur bei Nadelhölzern.

    Auenwälder:

    Wälder, im Bereich der Grundwasserschwankungen/Überflutung eines Flusses oder Baches liegen. Bei Überschwemmungen speichern sie Wasser und geben es in Trockenzeiten gleichmäßig wieder ab.

    Auflassung:

    Gemäß § 873 Abs. 1 BGB bedarf es zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück der Einigung der Beteiligten über den Übergang des Eigentums und der Eintragung der Rechtsänderung im Grundbuch, kurz: Einigung und Eintragung. Das Gesetz bezeichnet zur Übertragung des Eigentums an einem Grundstück erforderliche Einigung zwischen Veräußerer und Erwerber nach § 925 Abs. 1 BGB mit einem besonderen Namen: Auflassung. Auflassung ist bei gleichzeitiger Anwesenheit beider Teile in der Regel vor dem Notar zu erklären. Stellvertretung ist zulässig. Zwar genügt allein zur Auflassung mündliche Erklärung. Damit aber Voraussetzungen für spätere Eintragung im Grundbuch ( 29 GBO) vorliegen, erfolgt Auflassung regelmäßig zusammen mit dem Grundstückskaufvertrag und wird notariell beurkundet. Auflassung kann nicht unter einer Bedingung oder Zeitbestimmung / Befristung geschlossen werden. Auflassung allein bewirkt noch nicht dem Eigentumsübergang am Grundstück, hinzukommen muß noch Eintragung im Grundbuch.

    Aufliegende Dachrinne:

    Aufliegende Dachrinnen sind Aufdachrinnen, auch Liegerinnen genannt, und Sonderformen. aufliegende Dachrinne verläuft, um das nötige Gefälle zu erreichen, im Gegensatz zur vorgehängten Dachrinne, auf der Dachfläche schräg oberhalb der Traufe. Sie ist in Abhängigkeit von der Dachneigung mit ausreichendem Gefälle zu verlegen

    Aufmaß:

    Ist genaue Ermittlung der Öffnungs- und Anschlagmaße. Türhöhe x Türbreite x Mauerstärke.

    Aufmaß:

    Hierbei handelt es sich um für Rechnungsaufstellung und Rechnungsprüfung notwendigen Feststellungen der wirklich geleisteten Vordersätze nach Zahl, Maß und Gewicht durch den Auftragnehmer. Das Aufmaß ist ein tatsächlicher Vorgang, welcher zeitlich vor der Rechnungsaufstellung erfolgt und dessen Vorbereitung nt. Feststellung, ob erbrachte Leistung vertragsgerecht und mangelfrei ist, gehört nicht zum Aufmaß, sondern ist eine Angelegenheit der Abnahme. Grundsätzlich kommt ein Aufmaß nur beim Einheitspreisvertrag, nicht beim Pauschalpreisvertrag in Betracht. Rechtsgrundlage ist § 14 Nr. 2 VOB/B . Das Aufmaß ist entsprechend dem Fortgang der Leistung möglichst gemeinsam aufzustellen. Der Auftraggeber muß Gelegenheit haben, am Aufmaß teilzunehmen und ist daher binnen angemessener Frist von dem vorgesehenen Aufmaßtermin zu benachrichtigen. Dem Auftraggeber wird es hierdurch ermöglicht, den Rechnungsinhalt am Objekt selbst zu überprüfen. gemeinsame Erstellung nt der Klärung von Zweifelsfragen und Vermeidung von Streitigkeiten. ordnungsgemäße Aufstellung eines Aufmaßes ist beim Einheitspreisvertrag eine Voraussetzung für Fälligkeit der Schlußvergütung und den Eintritt der Zahlungspflicht des Auftraggebers. gilt auch für den BGB-Bauvertrag, § 641 BGB. Zwar besteht grundsätzlich keine rechtliche Verpflichtung zum gemeinsamen Handeln; Verweigerung der Mitwirkung kann aber zu einer Unterbrechung oder Behinderung der Leistung führen. Wird das Aufmaß gemeinschaftlich genommen und dann im beiderseitigen Einverständnis der Abrechnung zugrundegelegt, so ist se Aufmaßerstellung für beide Vertragsparteien bezüglich der festgestellten Maße bindend.

    Aufsattelung:

    Auf ein Flachdach ein Steildach aufbauen

    Aufschiebling:

    Pfostenaufsatz am Sparrenfuß, Dachknick im Traufbereich, bei einfacher Ausführung mittels Dachlatte etc. seitlich an Sparren genagelt

    Aufschlagen:

    Aufrichten des Daches oder einer Holzkonstruktion

    Aufsparrendämmung:

    geeignet für den Neubau und Verbesserung der Wärmedämmung im Gebäudebestand, wenn Deckung und Lattung erneuert werden. Dämmschicht wird direkt auf den Sparren oder einer Holzschalung verlegt und mittels Konterlattung (parallel zu den Sparren) befestigt. Quer zu den Konterlatten werden Dachlatten als Unterkonstruktion für Dachdeckung aufgebracht. Es ist zudem möglich, großformatige Dämmelemente in verschiedenen Dämmstoffdicken aus Hartschaum-Dämmkern und oberer/unterer Holzwerkstoffplatte direkt auf den Sparren zu verlegen zur Aufnahme von Dachziegel-, Dachstein-, Schiefer- und anderen Dachplattendeckungen.

    Aufsteckhülsen:

    Dort, wo Türen an der Zarge befestigt sind, sind Bänder (Kloben) zu erkennen. se können, da häufig nur einfach vernickelt, mit verschiedenen Zierhülsen (Aufsteckhülsen schlicht oder mit Zierkopf, z.B. in Messing matt oder Messing poliert) verschönert werden.

    Auftrag:

    Beschichtung der Klebefläche mit dem Klebstoff

    Auftrennen:

    Als 'Auftrennen' bezeichnet man den Vorgang des Aufsägens eines Brettes parallel zur Holzfaser.

    Augung:

    Speziell bei Volgeaugenahorn Bezeichnung der augenförmigen Zeichnung des Furniers.

    Aus dem Herz Schälen:

    Furniertechnik -> Schältechnik. Im Gegensatz zum Riftschälen kann der Block beispielsweise auch gedrittelt und der Schälvorgang von innen heraus, also "aus dem Herz", begonnen werden. So erzielt man nicht nur breitere Furniere mit besonders hohem Anteil an blumiger Zeichnung sondern auch eine besonders hohe Ausnutzung.

    Ausbau:

    Ausbau eines Gebäudes ist das Schaffen von Wohnraum durch Ausbau des Dach- oder Kellergeschosses oder durch eine unter wesentlichem Bauaufwand durchgeführte Umwandlung von Räumen, nach ihrer baulichen Anlage und Ausstattung bisher anderen als Wohnzwecken nen. Dazu gehört auch der unter wesentlichem Bauaufwand durchgeführte Umbau von Wohnräumen, infolge Änderung der Wohngewohnheiten nicht mehr für Wohnzwecke geeignet sind. • Erweiterung eines bestehenden Gebäudes ist das Schaffen von Wohnraum durch Aufstockung des Gebäudes oder durch Anbau an das Gebäude.

    Ausbaustufen:

    erste Ausbaustufe bezeichnet das aufgestellte Ständerwerk mit einseitiger Beplankung. Der Bauherr kann dann Dämmung selbst einlegen und zweite Beplankung aufbringen. Ist seine tragende Beplankung, muss auf eine sorgfältige Ausführung seitens des Bauherren geachtet werden. zweite Ausbaustufe bezeichnet das fertiggestellte Bauwerk, an dem der Bauherr im Innenausbau noch Gipskartonplatten und das Finish aufbringen muss.

    Ausbleichen:

    Verblassen der natürlichen Färbung beim trockenen Kernholz durch starke Belichtung. Hierbei kann es auch zu einer Farbänderung kommen.

    Ausbleichen:

    Verblassen der natürlichen Färbung beim trockenen Kernholz durch starke Belichtung. Hierbei kann es auch zu einer Farbänderung kommen

    Ausfachung:

    Ausfüllen eines Gefaches mit Holz, Lehm, Stein

    Aushärtezeit:

    Zeitspanne, welche ein Reaktionsklebstoff benötigt, um zu einer vollständig ausgehärteten Kunststoffschicht zu polymerisieren. Aushärtezeit beginnt bei Einkomponentklebern mit dem Auftragen des Klebers auf Klebefläche, bei Zwei- oder Mehrkomponentenklebern mit dem Mischen der Komponenten

    Auskehlen:

    rinnenförmig aushöhlen, "Gegenteil" der Abgratung

    Ausklinken:

    Rechtwinkliger Eckausschnitt, ähnlich wie Absetzen, jedoch nicht als Stufe in der Werkstückfläche, sondern als Ausschnitt in der Werkstückkante.

    Ausklinkung:

    Ausstemmen, Aussägen, um ein anderes Holz einzulassen

    Ausreißen:

    Wenn beim Bohren, Fräsen oder Sägen das Werkstück durch unsachgemäße Handhabung des Werkzeugs beschädigt wird oder der Bohrer oder Fräser auf der Rückseite des Werkstücks austritt, reißt das Holz an ser Stelle auf. Bei Sägen mit der Stichsäge kann ein sog. Splinterschutz das Ausreißen des Werkstückes an der Oberfläche verhindern.

    Ausstechen:

    Zum Ausstechen von [Holz] benötigen Sie einen [Stechbeitel] und einen [Schreinerklüpfel]. Das Werkstück sollte auf einer schwingungsfreien Unterlage sicher befestigt werden. Vor dem Stemmen zeichnen Sie mit einem [Bleistift] genau den auszustechenden Bereich an.

    aussteifende Wände:

    scheibenartige Bauteile zur Aussteifung des Gebäudes oder zur Knickaussteifung tragender Wände. Aussteifende Wände sind stets auch tragende Wände

    Aussteifung:

    Sicherung gegen Verschiebung (z. B. mit Kopfbändern)

    Austauschhölzer:

    Holzarten, für einen oder auch mehrere Verwendungszwecke - nach Aussehen oder technischen Eigenschaften - statt schon bekannter Arten einsetzbar sind.

    Austreiber:

    Schraubenköpfe können auch versenkt werden. Hierfür müssen Sie das Loch mit einem Austreiber entweder manuell oder mit einem speziellen Aufsatz für Bohrmaschine trichterförmig auf Größe des jeweiligen Schraubenkopfes erweitern.

    Austrocknungskapazität:

    mögliche Verdunstungsmenge an Wasser eines Bauteils während der Verdunstungsperiode. se ist in der DIN 4108-3 definiert.

    Außenbau:

    Bereiche, in denen Bauteile den Witterungseinflüssen, wie Regen, Sonne u. a. ausgesetzt sind wie z.B. bei Fassaden (siehe auch: Witterungsfestigkeit).

    AVA:

    Abkürzung für "Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung". In Deutschland setzte Diskussion um EDV im Bauwesen gegen Ende der 60er Jahre ein. Der Schwerpunkt wurde dabei auf standardisierte Beschreibung von Bauleistungen gelegt, im Bereich Ausschreibung, Vergabe, Abrechnung (AVA) eingesetzt werden konnten. Ein "Gemeinsamer Ausschuß für Elektronik im Bauwesen" (GAEB), in dem Vertreter aus Bauindustrie, Verwaltung und Architektenschaft zusammen saßen, überprüfte Anwendungsmöglichkeiten und brachte Anfang der 70er Jahre das Standardleistungsbuch (StLB) heraus.

    B


    Backenschmiege:

    schräger Schifterschnitt am Gratsparren

    Bakelit:

    Preßmasse, hergestellt aus alkalisch kondensierten Phenol-Formaldehyd-Harzen(Resolen) mit Zusatz von organischen oder anorganischen Füllstoffen, insbesondere Holzmehl. Beständig gegen verdünnte Säuren sowie gegen Temperaturerhöhung bis etwa 130°C. Bakelit wurde 1907 von dem Belgischen Chemiker Baekeland erfunden und waren ersten industriell erzeugten vollsynthetischen Poymere

    Bakterien:

    Bakterien befallen extrem feuchtes Holz. Bei Befall entsteht kein Festigkeitsverlust. Folge von Bakterienbefall ist eine fleckige Verfärbung des Holzes.

    Balken:

    Schnittholz, dessen größte Querseite indestens 20 cm beträgt (siehe auch Kantholz, Bohlen, Bretter).

    Balken- und Stützenraster:

    Das übliche Raster im Holzrahmenbau beträgt e = 62,5 cm. Auf ses Raster sind auch meisten der heute erhältlichen Plattenwerkstoffe abgestimmt.

    Balkenkopfschutz:

    Maßnahme zur Verhinderung von Fäulnis an den im Mauerwerk befindlichen Teilen vom Balken. Geeignet ist sowohl Anwendung von Holzschutzmittel als auch von Sperrmaßnahmen zum Fernhalten von Feuchtigkeit

    Balkenlage:

    Mehrere in einem bestimmten Abstand voneinander horizontal verlegte Einzelbalken.

    Balkenlage:

    Gesamtheit der Deckenbalken Gebälk / Längs-, Querbalkenlage

    Balkenstoß:

    Verbindung von zwei Balken in Längsrichtung. Angwendet werden im Holzbau üblichen Längsverbindungen, Stahllaschen oder Klammerverbindungen.

    Balsam:

    Sammelbezeichnung für harzige Substanzen in Form von Pflanzenexudaten oder -extrakten, eine natürliche Mischung von Kolophonium und etherischen Ölen oder aber neben Harzen Benzoe- oder Zimtsäure enthalten.

    Baluster:

    Geländerstütze, meist bauchig Voluminös (Balustrade)

    Bandparenchym:

    Gruppenweise Anordnung von Längsparechym auf dem Hirnschnitt in Form von schmalen, tangential gerichteten, hellerfarbigen Linien (wie z.B. bei Eiche).

    Bannwälder:

    Wälder, aufgrund der Forstgesetze der Länder unter besonderen Schutz gestellt werden. Verbot jeglicher forstlicher Nutzung.

    Bast:

    Über den Bast (Energieleiter) werden Nährstoffe in einzelnen Baumteile transportiert.

    Bau-Furniersperrholzplatten:

    (Stabsperrholzplatten)Bau-Furniersperrholzplatten (BFU) nach DIN 68 705 bestehen aus mindestens drei kreuzweise aufeinandergeleimten in den Faserrichtungen jeweils um 90 Grad versetzten Holzlagen (Furnieren), sofern Platte nur Aussteifungszwecken nt – sonst fünf Furnierlagen. außen liegenden Decklagen weisen einen gleichgerichteten Faserverlauf auf.

    Bau-Tischlerplatten:

    Bau-Tischlerplatten können analog zu Bau-Furnierholzplatten betrachtet werden. Sie bestehen jedoch aus beidseitigem Deckfurnier und einer Mittellage aus aneinandergeleimten Holzleisten oder Holzstäben.

    Bauanfrage:

    Bau(vor)anfrage nt der verbindlichen Klärung der rechtlichen Zulässigkeit eines beabsichtigten Bauvorhabens bezüglich ganz bestimmter, einzelner Fragen durch einen schriftlichen Bescheid, den sogenannten Vorbescheid. Bauvoranfrage ist keine unverbindliche Anfrage des Bauinteressenten. Mit der soganannten Bau(vor)anfrage erstrebt der Bauherr eine partielle, d.h. nur auf Vereinbarkeit des Bauvorhabens mit bestimmten Normen ausgerichtete Kontrolle des beabsichtigten Bauvorhabens durch Baugenehmigungsbehörde. Der ergehende Vorbescheid gilt 2 Jahre. Geltungsdauer kann auf Antrag um ein Jahr verlängert werden, z.B. §§ 71 Abs. 2, 77 Abs. 2 BauO NW. Der Vorbescheid beantwortet vorweg einzelne Fragen, sonst im Rahmen einer Baugenehmigung zu entscheiden sind. Er bedeutet insoweit eine verbindliche Festlegung der Bauaufsichtsbehörde . se ist innerhalb der Geltungsdauer des Vorbescheides an ihre Beurteilung bei einer späteren Entscheidung über einen Bauantrag gebunden. Voranfrage kommt immer dann in Betracht, wenn Durchführung des gesamten Bauvorhabens von der Entscheidung zu einem bestimmten Problem abhängig ist. Voranfrage kann sich auf bauplanungsrechtliche Zulässigkeit des Vorhabens (d.h. Bebaubarkeit des Grundstückes) oder bestimmte bauordnungsrechtliche Fragen (Welche Abstandsflächen sind zu beachten?) beziehen. Der praktisch bedeutsamste Fall ist Bauvoranfrage mit dem Ziel der Abklärung der Bebaubarkeit des Grundstücks. In sem Fall ergeht eine sogenannte ""Bebauungsgenehmigung"", bauplanungsrechtliche Zulässigkeit des Bauvorhabens verbindlich feststellt und somit einen Teil der späteren Baugenehmigung vorwegnimmt, allerdings noch nicht zum Bauen berechtigt. Zulässigkeit und Verfahren einer Bauvoranfrage ist für jedes Bundesland gesondert in den einzelnen Landesbauordnungen der Länder geregelt, für NRW: siehe § 66 BauO NW. Rechtlich ist der auf Bauvoranfrage ergehende Bauvorbescheid ein Verwaltungsakt mit Drittwirkung , der auch von betroffenen Nachbarn mit Rechtsbehelfen (Widerspruch, Klage) angefochten werden kann. "

    Bauantrag:

    Soweit ein genehmigungspflichtiges Bauvorhaben vorliegt, wird das Genehmigungsverfahren durch den Bauantrag des Bauherrn eingeleitet. ser ist in NRW schriftlich bei der Bauaufsichtsbehörde ( 69 Abs. 1 BauO NW) einzureichen. Mit dem Bauantrag sind alle für Beurteilung des Bauvorhabens und Bearbeitung des Bauantrages erforderlichen Unterlagen, sogenannten Bauvorlagen, einzureichen. Bauherr und Entwurfsverfasser haben den Bauantrag zu unterschreiben, vgl. § 69 Abs. 2 BauO NW. Mit ihrer Unterschrift übernehmen sie Verantwortung für Richtigkeit ihrer Angaben. Bauanträge können jederzeit wiederholt werden . Das genaue Verfahren, zuständige Behörde und beizufügenden Unterlagen variieren von Bundesland zu Bundesland. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen das Bauverwaltungsamt Ihrer Gemeinde oder Ihres Kreises.

    Bauelement:

    Eine Vielzahl von größerformatigen Bauelementen erleichtern Bauarbeiten: Fenster. und Türöffnungen werden mit Stürzen überdeckt – man unterscheidet nichttragende und tragende Stürze mit unterschiedlicher Belastbarkeit, flache und hohe Stürze. gedämmte und ungedämmte Stürze. Für Mauerbögen gibt es spezielle einbaufertige Bogenstürze. Auch Rollladenkästen werden in gedämmter und ungedämmter Ausführung angeboten. Vorgefertigte Treppenelemente ermöglichen dem Heimwerker inzwischen auch den Bau von Treppen, Schornsteinbausätze sogar den Bau von Schornsteinen. Aus Deckensteinen und Trägern können Sie selbst Massivdecken herstellen, außerdem können Sie Deckenfertigteile einsetzen, zum Teil auch schon in verputztem Zustand erhältlich sind.

    Baufeuchte:

    Baufeuchte ist als Eigen- und/oder Einbaufeuchtigkeit von Baustoffen vorhanden

    Baugenehmigung:

    Baugenehmigung ist einem Bauantragsteller zu erteilen, wenn einem genehmigungspflichtigen Bauvorhaben öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht entgegenstehen, vgl. § 75 Abs. 1 BauO NW. Es handelt sich hierbei um eine gebundene Erlaubnis: Liegen Voraussetzungen vor, hat Behörde Baugenehmigung zu erteilen. Ein Ermessen steht der Behörde nicht zu . Der Bürger hat dann Anspruch auf Erteilung der Baugenehmigung. Baugenehmigung wird schriftlich erteilt, vgl. § 75 Abs. 1 BauO NW. Vor Zugang der Baugenehmigung darf mit den Bauausführungen nicht begonnen werden, § 75 Abs. 5 BauO NW. Mit der Baugenehmigung wird festgestellt, daß dem Bauvorhaben öffentlich-rechtliche Vorschriften, insbesondere Vorschriften des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts, nicht entgegenstehen. Baugenehmigung ergeht jedoch unbeschadet der Rechte Dritter. Insbesondere kann ein Bauvorhaben trotz erteilter Baugenehmigung nach zivilrechtlichen Vorschriften unzulässig sein : Vorschriften des privaten Nachbarrechts oder vertragliche Bindungen sind zu beachten. Baugenehmigung hat nur begrenzte Gültigkeitsdauer . In NRW erlischt Genehmigung, wenn nicht innerhalb von 2 Jahren nach ihrer Erteilung mit der Ausführung des Bauvorhabens begonnen wird. Das gleiche gilt, wenn Bauausführungen ein Jahr unterbrochen werden. Frist kann auf schriftlichen Antrag bis zu einem Jahr verlängert werden, vgl. § 77 BauO NW. In den letzten Jahren wurden Bauordnungen vieler Bundesländer mit dem Ziel der Beschleunigung und Vereinfachung von Bauvorhaben reformiert. So ist beispielsweise Bauordnung des Landes NRW zum 01. Januar 1996 wesentlich überarbeitet worden. in § 65 BauO NRW genannten Anlagen und Einrichtungen sind von einem präventiven bauaufsichtlichen Verfahren völlig befreit (generelle Freistellung). in § 67 genannten Wohngebäude geringer und mittlerer Höhe sind in den dort genannten Fällen von der Genehmigungspflicht freigestellt, sofern nicht Gemeinde ein Genehmigungsverfahren anordnet (genehmigungsfreie Wohngebäude, Stellplätze und Garagen). Vorhaben nach § 68 BauO NW unterliegen einem vereinfachten Genehmigungsverfahren. Sonstige, nicht unter §§ 64 bis 80 BauO NW fallende Bauvorhaben bedürfen weiterhin einer vollen präventiven bauaufsichtlichen Prüfung im normalen Baugenehmigungsverfahren. Zu beachten ist, daß se Beschleunigungsgesetze vielfach für Wohngebäude geringer und mittlerer Höhe im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans anstelle der Pflicht zur Einholung einer Baugenehmigung nunmehr Durchführung eines vorherigen Anzeigeverfahrens bei der nach Landesrecht zuständigen Behörde vorsehen. Widerspricht nach Landesrecht zuständige Behörde dem anzeigepflichtigen Bauvorhaben dann nicht innerhalb einer bestimmten Frist (z.B. für NRW innerhalb eines Monats, § 67 Abs. 2 BauO NW), darf nach Fristablauf mit dem Bauvorhaben begonnen werden. Ob ein beabsichtigtes Vorhaben der Genehmigungspflicht unterliegt oder lediglich anzeigepflichtig ist, bedarf der Prüfung in jedem Einzelfall.

    Baumkante:

    Auch Fehlkante oder Waldkante genannt. Gütemerkmal; am besäumten Schnittholz verbliebener Teil der Stammoberfläche. Baumkante ist nicht identisch mit Rinde oder Bast, sondern gibt bei besäumten Schnittholz an, wieviel Holz zum rechteckigen Querschnittsmaß fehlt.

    Baurundholz:

    nur geschältes ("entrindetes"), nicht geschnittenes rundes Holz

    Baurundholz:

    Baurundholz muss im eingebauten Zustand entastet und entrindet sein. Gütebedingungen und Sortierung sind in der DIN 4074-2 festgelegt. Wegen des durchgehenden Faserverlaufs dürfen gem. DIN 1052-1 bei Rundholz mit ungeschwächter Randzone zulässigen Biege- und Druckspannungen (parallel zur Faser) um 20 % erhöht werden.

    Bauschnittholz:

    Für Bauschnittholz werden aus einem Stamm Kanthölzer mit unterschiedlichen Querschnitten herausgesägt. Geliefert wird Bauschnittholz sägerau. Gütebedingungen sind in der DIN 4074-1 geregelt. Sortierung erfolgt maschinell oder visuell. Merkmale für visuelle Sortierung sind z.B. Äste, Risse, Jahrringbreite und Krümmung. Sortierklasse ist mit der früheren Güteklasse (GK) gleichzusetzen. Es wird unterschieden zwischen den Sortierklassen S7, S10, S13 (visuell) und Sortierklassen MS7, MS10, MS13, MS17 (maschinell). Dabei bedeuten Abkürzungen S7, MS7 ( = GK III) Bauschnittholz mit geringer Tragfähigkeit; S10, MS10 (=GK II) Bauschnittholz mit normaler Tragfähigkeit und S13, MS13, MS17 (=GK I) Bauschnittholz mit überdurchschnittlicher Tragfähigkeit. S7 steht z. B. für eine zulässige Biegespannung von zul sB = 7 N/mm˛.

    Bauseitig:

    Bauseitig Leistungen werden von Dritten erbracht

    Baustoffe brennbar:

    B-Baustoffe: Da sich brennbare Baustoffe erheblich am Brandgeschehen beteiligen können, wird ihre Verwendung vom Gesetzgeber zum Teil eingeschränkt. Leichtentflammbare Baustoffe (DIN 4102 - B3: leichtentflammbar) dürfen im Bauwesen grundsätzlich nicht verwendet werden. s gilt nicht für solche Baustoffe, in Verbindung mit anderen Baustoffen nicht mehr leichtentflammbar sind (§ 17 Abs. 2 Musterbauordnung). Verwendbarkeitsnachweis: Entweder Verwendung von allgemein gebräuchlichen Baustoffen (=klassifizierte Baustoffe nach dem "Katalog" DIN 4102-4 Abschnitt 2.3) oder von Baustoffen mit einem besonderen Verwendbarkeitsnachweis. ser besteht bei B 1-Baustoffen aus einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung und bei B 2-Baustoffen aus einem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis. Baustoffe, in keine andere Klasse einzuordnen sind, gelten als leichtentflammbar.

    Baustoffe nichtbrennbar:

    A-Baustoffe: Nichtbrennbare Baustoffe nach DIN 4102-1 mit den Unterklassen A1 und A2. Durch Verwendung von nichtbrennbaren Baustoffen wird bauliche Brandlast reduziert, was sich günstig auf den vorbeugenden baulichen Brandschutz auswirken kann. Verwendbarkeitsnachweis: Entweder Verwendung von allgemein gebräuchlichen Baustoffen (=klassifizierte Baustoffe nach dem "Katalog" DIN 4102-4 Abschnitt 2.2) oder von Baustoffen mit einem besonderen Verwendbarkeitsnachweis. ser besteht bei A 1-Baustoffen ohne brennbare Bestandteile aus einem allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnis und bei A 1-Baustoffen mit brennbaren Bestandteilen sowie bei A 2-Baustoffen aus einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung.

    Baustoffklasse:

    Alle Baustoffe werden nach einer Prüfung in eine Baustoffklasse eingeteilt, das Brandverhalten charakterisiert. Baustoffe der Klasse A gelten als nichtbrennbar. Baustoffe der Klasse B gelten als brennbar wobei unterschieden wird in Klassen B1( schwerentflammbar), B2 (normalentflammbar) und B3 (leichtentflammbar). Massives Holz ist generell in Baustoffklasse B2 einzuordnen.

    Behelfsabdichtungen:

    Unter Behelfsabdichtung versteht man den vorübergehenden Schutz einer Konstruktion oder Bauteilfläche, um das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen und beispielsweise eine Weiterarbeit im Gebäudeinneren zu ermöglichen. Behelfsabdichtungen sind zumindest für einige Zeit der Witterung ausgesetzt. verwendeten Werkstoffe und Art der Ausführung müssen hierfür geeignet sein. Je nach Art und Ausführung können auch Dampfsperren oder erste Lagen von mehrlagigen Dachabdichtungen als Behelfsabdichtung verwendet werden.

    Behelfsdeckungen:

    Unter Behelfsdeckung versteht man den vorübergehenden Schutz einer Konstruktion oder Bauteilfläche, um das Gebäude vor Feuchtigkeit zu schützen und beispielsweise eine Weiterarbeit im Gebäudeinneren zu ermöglichen. Behelfsdeckungen sind zumindest für einige Zeit der Witterung ausgesetzt. verwendeten Werkstoffe und Art der Ausführung müssen hierfür geeignet sein. Je nach verwendetem Material und ggf. mit zusätzlicher Wind-Sog-Sicherung kann beispielsweise eine Vordeckung als Behelfsdeckung nen.

    Beize:

    Mit Beizen können Sie Holzfarbe verändern. Sie werden mit einem breiten Pinsel gleichmäßig aufgetragen, dringen ins Holz ein und verleihen ihm gewünschte Farbe. Beizen gibt es in den üblichen Holztönen und auch bunt in allen Farbabstufungen. Beim Beizen sollten Sie vorsichtshalber mit Gummihandschuhen arbeiten, da sich Farbpigmente nur sehr schwer von der Haut abwaschen lassen.

    Beizen:

    Beizen sind Farbstofflösungen, meist auf Wasserbasis, das Holz einfärben. Mit Holzbeizen können Sie Eigenfarbe des Holzes betonen. Wenn Sie Holzoberfläche farblich umgestalten wollen, stehen dafür mehrere Farbtöne zur Auswahl. Einige Beizen sind in Pulverform erhältlich, meisten werden allerdings gebrauchsfertig angeboten. Maserung des Holzes bleibt nach dem Beizen erhalten.

    Bekleidung:

    Fassaden aus Brettverkleidungen (z.B. Boden-Deckelschalung) sind Bekleidungen, nur vor z.B. Witterungseinflüssen schützen sollen, aber keine tragende Funktion haben. Eine Bekleidung kann keine tragende bzw. aussteifende Funktion übernehmen.

    Belüftetes Dach:

    (frühere Bezeichnung „Kaltdach“) ist eine Dachkonstruktion mit einer oberen und einer unteren Schale mit einem dazwischenliegenden von außen belüfteten Dachraum.

    Beplankung:

    Eine Beplankung ist eine Wandschale - z.B. aus Holzwerkstoffplatten -, auf einem Ständerwerk aus Holz oder Metall angebracht ist. Eine Beplankung kann tragende bzw. aussteifende Eigenschaften haben. Unter aussteifend wird ein Sichern gegen ein seitliches Ausweichen (z. B.: Kopfauslenkung der Stiele) oder Kippen (Ausweichen des biegedruckbeanspruchten Untergurts) verstanden. Als tragend wird ein Bauteil bezeichnet, das planmäßige Lasten weiterleitet.

    Berufsbild:

    Beschreibung der Berufsfelder und Aufgaben eines Berufs, Grundlagen für Ausbildungsordnung.

    Beschichtungswerkstoffe:

    Neben den natürlichen (z.B. Furniere) Vielzahl der chemischen Stoffe zur Oberflächenveredelung, unterteilt in flüssige (z.B. Beizen und Lacke) und in feste Beschichtungen. Bei der festen Flächebeschichtung stehen Filme (Melmin-, Phenol-, Harnstoffharzfilme), Papiere (z.B. Japanpapiere), Folien (z.B. PVC), Polyesterschichtstoffe sowei deforative Schichtpreßstoffplatten (zusammengesetzt aus Overlay, Dekorfilm, Barrierepapier, mehreren Kernpapieren und Gegenzugpapier) im Vordergrund.

    Beschichtungswerkstoffe:

    Neben den natürlichen (z.B. Furniere) Vielzahl der chemischen Stoffe zur Oberflächenveredelung, unterteilt in flüssige (z.B. Beizen und Lacke) und in feste Beschichtungen. Bei der festen Flächebeschichtung stehen Filme (Melmin-, Phenol-, Harnstoffharzfilme), Papiere (z.B. Japanpapiere), Folien (z.B. PVC), Polyesterschichtstoffe sowei deforative Schichtpreßstoffplatten (zusammengesetzt aus Overlay, Dekorfilm, Barrierepapier, mehreren Kernpapieren und Gegenzugpapier) im Vordergrund.

    Beschlag:

    Unter dem Begriff Beschläge sind eine Vielzahl von Verbindungsformen, Scharnierarten, Griffen, Schubkastenführungen usw. zusammengefaßt. Palette ist so vielfältig, daß Sie für jeden Einsatzbereich und Geschmack das Passende finden werden.

    Besäumen:

    Das Entfernen der Waldkante (Baumkante) auf einer Säge.

    Bezugsfläche:

    plangehobelte Fläche eines Bretts, von der aus alle weiteren Maße genommen werden.

    Biegefestigkeit:

    Zum Bruch eines Stabes führende Beanspruchung (N/mm˛) auf Biegung. in der Literatur angegebenen Biegefestigkeiten stellen Mittelwerte dar, an fehlerfreien, in Faserrichtung orientierten Stäben bei etwa 12% Holzfeuchtigkeitsgehalt ermittelt wurden. Früher wurde hierfür Bezeichnung kp/cm˛ verwendet (1 N/mm˛ = 10 kp/cm˛).

    Biegsame Welle:

    Ein durch einen Gummi- oder Gummi-Stahl-Mantel bewehrtes Stahlseil(Stahlseele), das über einen Anschlußzapfen angetrieben wird. Bei hohen Umdrehungszahlen und entsprechendem Werkzeug lassen sich sehr gut freie Formen fräsen, raspeln, feilen.

    Bimsmehl:

    Eine leicht vulkanische Gesteinsart, zu einem feinein Pulver zermahlen zum Schleifen einer bereits behandelten Holzoberfläche benutzt wird.

    Binder:

    Komponente, welche bei Mehrkomponenten-Reaktionsklebstoffen den Grundstoff darstellt

    Binder:

    Gespärre mit Säulen, Zangen, Stühlen und Streben Binderarten: Parallel-, Pultdach-, Nagelbrett-, Scherenbinder

    Biomasse:

    Gewicht der zu einer gegebenen Zeit vorhandenen Organismen in einem Ökosystem oder in Teilen davon, bezogen auf Raum- oder Flächeneinheiten. Bei Pflanzen: Phytomasse, bei Tieren: Zoomasse.

    Biotische Schäden:

    Durch Lebewesen verursachte Waldschäden. Bekannteste Beispiele sind Schäden durch Borkenkäfer oder Wild, unter anderem gehören dazu aber auch verschiedene Insekten, Pilze, Mäuse und Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Mykoplasmen usw.

    Biotope:

    Bezeichnung für den charakteristischen Lebensraum von Pflanzen und Tieren in einem bestimmten Gebiet, z. B. Feuchtbiotop.

    Biozid:

    Wirkstoff zur Vorbeugung vor oder zur Bekämpfung von Befall durch Schadorganismen, gewöhnlich in Form spezieller Zubereitungen (Lösungen, Emulsionen, Patsen usw.) angewandt

    Biozönose:

    Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren in einem bestimmten Biotop.

    Birkenholz:

    (lat. Lignum betulae, frz. Bois de bouleau, engl. Birch-wood), das Holz verschiedener Birkenarten, besonders der gewöhnlichen Weißbirke (Betula alba), zeichnet sich durch geringe Härte, Leichtigkeit und Zähigkeit aus, trocknet aber schwer aus, quillt leicht auf, fault im Freien und unterliegt dem Wurmfraß. Das im jungen Zustande weiße, im älteren rötliche Holz, dessen sehr feine Spiegel kaum zu erkennen sind, wird als Werkholz, zu Wagenteilen und Stühlen und als sehr gutes Brennholz benutzt. Zuckerbirke (B. lenta) liefert ein schön rosenrotes, in Nordamerika verarbeitetes Nutzholz. Birkenrinde von der Weißbirke wird zum Gerben angewandt

    Birnbaumholz:

    (lat. Lignum piri, frz. Bois poirier, engl. Pear wood), das Holz der verschiedenen Abarten des Birnbaums, Pirus communis, ist fein, sehr dicht und mäßig hart, mit kleinen, nicht auffallenden Spiegeln und wenig hervortretenden Jahresringen, etwas wellig verlaufen. Das Mark erscheint auf dem Querschnitt rund und weiß und hat 1 - 2 mm im Durchmesser. Das Kernholz ist gleichmäßig bräunlichrot, zuweilen etwas geflammt. Wegen seiner gleichförmigen Textur läßt es sich leicht und nach allen Richtung hin, ohne auszubröckeln, schneiden und wird daher gern zu Bildhauerarbeiten und Formen für den Zeug- und Tapetendruck sowie von Tischlern und Drechslern verarbeitet. Es schwindet nur wenig, läßt sich gut beizen und wird aus sem Grunde auch zur Nachahmung von Ebenholz viel benutzt. Das Holz des wilden Birnbaums ist noch fester und dauerhafter als das des kultivierten. Beide sind leider dem Wurmfraß sehr unterworfen.

    Blatt:

    Holzverbindung (Druck-, Eck-, Hakenblatt)

    Blauholz:

    (Kampescheholz, Blutholz, lat. Lignum campechianum, frz. Bois de campęche, engl. Log- wood), das wichtigste aller Farbhölzer, stammt von Haematoxylon campechianum, einem großen, zur Familie der Zäsalpineen gehörigen, in Zentralamerika und dem nördlichen Teile von Südamerika heimischen Baume, der später auch in den niederländischen Kolonien Ostin ns angebaut worden ist. vom weißlichen Splinte befreiten großen Blöcke haben außen eine dunkelblutrote bis braunrote Farbe, innen heller, rötlichbraun bis gelblichbraun erscheint, an der Luft aber nachdunkelt. Das Holz ist hart und dicht, läßt sich schwer spalten, und besitzt einen schwachen, entfernt veilchenähnlichen Geruch und zusammenziehenden Geschmack. Man unterscheidet das eigentliche Kampescheholz oder Laguna-Kampesche, Jamaikablauholz und das Domingoblauholz, und von letzterem wieder mehrere Sorten, nämlich Monte-Cristo-Blauholz, Fort Liberté und Aux Cayes. Martinique- und Guadeloupe-B. sind nur geringwertige Sorten. Der das Färbevermögen bedingende Stoff, das Hämatoxylin, bildet im reinsten Zustande fast farblose Kristalle, aber an der Luft bald rötlich werden und schließlich in den eigentlichen Farbstoff, das Hämateďn, übergehen. Weil ser Farbstoff in dem frisch geraspelten B. nur in geringer Menge entwickelt ist, läßt man an der Luft fermentieren, wodurch es gewünschte Farbe erst erhält und einen eigentümlichen metallischen gelblichgrünen Glanz annimmt. In unfermentiertem Zustande findet B. bisweilen medizinische Verwendung. Hauptsächlich wird es aber zur Herstellung feiner Tischlerarbeiten sowie in der Färberei und Tintenfabrikation benutzt. Für letztere Zwecke be nt man sich meist des Blauholzextraktes (lat. Extractum ligni campechiani, frz. Extrait de bois de campęche, engl. Extract of Log-wood), welches sowohl in fester als auch in flüssiger Form (s. Farbholzextrakt) einen wichtigen Handelsartikel bildet. Besonders geschätzt sind Sanford- und französischen Sorten. Das feste Extrakt wird in Kisten von 20 - 100 kg aus Neuyork eingeführt, doch sind auch in Deutschland und Frankreich Fabriken entstanden.

    Blende:

    Mit Blende bezeichnet man senkrechte oder nahezu senkrechte Abdeckungen aus Metall an Traufe oder Ortgang, z. B. unterhalb des Metalldachabschlussprofils, unter vorgehängten Dachrinnen oder als Bekleidung innenliegender Dachrinnen.

    Blindfurnier:

    Unterste Qualitätskategorie bei Furnieren. Blindfurniere finden meist nur noch Verwendung als Absperrfurniere oder für nicht sichtbare Flächen.

    Blindfußboden:

    (auch Blindboden). Bretterlage, als Untergrund für Parkettboden nt.

    Blindholz:

    Sammelbegriff für Holz, das als nicht sichtbares Konstruktionsholz verwendet wird, z.B. als Trägermaterial von Furnieren.

    Blockbohlenbauweise:

    Der Blockbohlenbau ist eine traditionelle Bauweise, um Bauwerke herzustellen. Dabei werden Blockbohlen als Rund- oder Schnittholz übereinander geschichtet und an den Ecken durch sogenannte Verkämmungen miteinander verbunden. Man unterscheidet zwischen Vollblockwänden, an Unter- und Oberkante gefast und genutet und als Außenwand durch Dichtungsbänder gegen Wind geschützt und innenseitig gedämmt werden und zweischaligen Blockbohlenwänden mit einer innenseitigen Dämmung. Als Decken kommen überwiegend Holzbalkendecken zur Ausführung. Bei der Konstruktion ist zu beachten, dass durch Schwindungen des Holzes Setzungen entstehen, den Dachstuhl nicht beschädigen dürfen. Daher sollten Sparrenauflager auf den Blockaußenwänden gleitend ausgeführt werden. Generell müssen alle verwendeten Bauhölzer sorgfältig ausgesucht und getrocknet sein. maximale Wandlänge zwischen den Verkämmungen muss durch einen statischen Nachweis überprüft werden. Der bauliche Holzschutz ist u.a. durch große Dachüberstände zu gewährleisten.

    Blockhaus:

    Holzhaus mit massiven Wänden aus Stämmen oder Kantholz

    Blockware:

    Unbesäumtes Nadel- und Laubschnittholz, aus stärkeren Stammstücken erzeugt, Stapelung und Verkauf blockweise.

    Blume:

    Durch unterschiedliche Farbzonen oder Struktüren, wie z. B. Porenringe, hervorgerufene "Bilder" auf tangentialen Flächen.

    Blutende Hölzer:

    Bei einigen "Bunthölzern" und vor allem Importhölzern setzen Lösungsmittel der Lacke Farbstoffe aus den Zellen frei. Verfärbungen erwecken den Eindruck, das Holz würde bluten. se Hölzer müssen, will man Oberflächen nicht verschleiern, gut durch Grun rung abgesperrt werden.

    Blutringe:

    Mit meist dunklen Kernstoffen angefüllte Zellreihen oder feine Spalten, sich auffällig abzeichnen und bei bestimmten Hölzern häufiger vorkommen können, wie z.B. bei Kirsche, Zebrano und Dibetou. Sie sind auf dem Querschnitt meist als 1 mm breite Ringe (Blutringe) oder Bögen erkennbar, auf dem Längsschnitt als Adern oder Fladern erscheinen.

    Bläue:

    Eine durch bestimmte Pilzarten verursachte graue bis schwarz - blaue Verfärbung durch Bläuepilze. Sie kann im feuchten Splint jeder Holzart beziehungsweise in nicht verkernenden Hölzern entstehen; sie führt aber zu keiner Minderung der Festigkeitseigenschaften (siehe auch: Reaktionsverfärbung).

    BMF:

    Hersteller von ("ingenierumäßigen") Holzverbindungen wie Sparrennägel, Winkel, Dübel, Sparrenpfettenanker etc.

    Bocoholz:

    ein feines Nutzholz für Kunsttischlerei von der in Guyana wachsenden Bocoa provacensis, besitzt einen braunschwarzen Kern mit unregelmäßigen Kontüren.

    Bodenschicht:

    Wechselnde Zusammensetzung und innige Vermischung aus mineralischen Bestandteilen (Gesteine, Minerale), organischen Bestandteilen (Bodentiere und -pflanzen, zersetztes und unzersetztes organisches Material), Wasser und Luft.

    Bohle:

    Besäumtes oder unbesäumtes Schnittholz mir einer Mindestdicke von 40 mm und einer Breite von mehr als der zweifachen Dicke

    Bohlen:

    Besäumtes oder unbesäumtes Schnittholz mir einer Mindestdicke von 40 mm und einer Breite von mehr als der zweifachen Dicke (siehe auch Bretter, Kantholz).

    Botanische Bezeichnungen:

    Sie sind zur möglichst klaren Kenntlichmachung einer Holzart erforderlich und bestehen für eine botanische Art aus einem zweiteiligen Namen, wie z. B. Entandrophragma utite für Sipo. Hierbei bezeichnet das erste Wort (Entandrophragma) botanische Gattung und das zweite Wort (utile) Art innerhalb der genannten übergeordneten Gattung. Eine Zugehörigkeit zur gleichen Gattung läßt ähnliche Eigenschaften erwarten, wie z.B. zwischen Sapelli und Sipo, beide der gleichen Gattung Entandrophragma angehören. Nahe verwandte Gattungen werden zu einer botanischen Familie zusammengefaßt; Zugehörigkeit zu ihr kann ebenfalls auf ähnliche Eigenschaften hinweisen, wie z. B. bei Amerikanischem Mahagoni und bei Khaya Mahagoni, , wie alle Mahagoni-Hölzer, der Familie der Meliaceen angehören.

    Botanische Bezeichnungen:

    Sie sind zur möglichst klaren Kenntlichmachung einer Holzart erforderlich und bestehen für eine botanische Art aus einem zweiteiligen Namen, wie z. B. Entandrophragma utite für Sipo. Hierbei bezeichnet das erste Wort (Entandrophragma) botanische Gattung und das zweite Wort (utile) Art innerhalb der genannten übergeordneten Gattung. Eine Zugehörigkeit zur gleichen Gattung läßt ähnliche Eigenschaften erwarten, wie z.B. zwischen Sapelli und Sipo, beide der gleichen Gattung Entandrophragma angehören. Nahe verwandte Gattungen werden zu einer botanischen Familie zusammengefaßt; Zugehörigkeit zu ihr kann ebenfalls auf ähnliche Eigenschaften hinweisen, wie z. B. bei Amerikanischem Mahagoni und bei Khaya Mahagoni, , wie alle Mahagoni-Hölzer, der Familie der Meliaceen angehören.

    Botanybaiholz:

    (Ochsenfleischholz, frz. Bois de Botanybay, engl. Boeuf-wood). sen Namen führen 1. ein aus Australien in Scheiten und Brettern zu uns kommendes, von verschiedenen Kasuarineen abstammendes Holz); 2. ein aus Ostin n kommendes, von der Leguminose Dalbergia latifolia abstammendes, anfangs blaues, später tiefschwarz werdendes Holz (ostindisches Rosenholz, engl. Black-wood). Das letztere führt also den Namen B. mit Unrecht. Beide werden zu feinen Tischler- und Drechslerarbeiten benutzt. - Botanybaiharz s. Akaroďdharz.

    Braunfäule:

    Auch Destruktionsfäule genannt; Holzzerstörung durch bestimmte Pilze, vorwiegend hellere Cellulose und weniger das dunkle Lignin abbauen, wodurch typische Braunfärbung der befallenen Holzes stammt (siehe auch Weißfäule).

    Brett:

    bis 4 cm Stärke

    Bretter:

    Besäumtes oder unbesäumtes Schnittholz von mindestens 8 cm Breite und einer Dicke von mindestens 8 mm und weniger als 40 mm (siehe auch Bohlen, Kantholz).

    Brettschichtbinder:

    Brettschichtbinder sind Träger aus Brettschichtholz. Es gibt folgende unterschiedliche Formen: Parallelgurt-, Pultdach-, Satteldachträger mit geradem und gekrümmtem Untergurt, mit konstanter oder veränderlicher Trägerhöhe sowie Bogenträger und Sonderformen, wie den Voutenträger.

    Brettschichtholz:

    Brettschichtholz (BSH) besteht aus mindestens 3 miteinander verleimten Brettlamellen aus Nadelholz. se Lamellen werden in Pressen unter Druck miteinander verleimt und in der Länge durch Keilzinken miteinander verbunden. Holzfehler, wie Astigkeiten, werden durch gesteuertes Rausschneiden verringert. Durch se Vergütungsmaßnahme ist Festigkeit bei verleimten Hölzern allgemein höher als bei normalen Kanthölzern. Weitere Vorteile sind Maßhaltigkeit, Formbeständigkeit, das geringere Eigengewicht und verminderte Trockenrissbildung.

    Brettwurzeln:

    Rippenartige Wurzelanläufe bis zu 3 m Höhe am Baum.

    Brinell:

    Maßeinheit zur Berechnung der Holzhärte, so genannt nach dem Erfinder des Meßverfahrens, dem schwedischen Metallurgen J. A. Brinell (1849 - 1925).

    Brinellhärte:

    Gibt Härte des Holzes an. Je höher der Wert, desto härter das Holz.

    Brittle-heart:

    Englische Bezeichnung für brüchiges Kernholz, eine im inneren Stammbereich liegende Zone kurzbrüchigen Holzes, auf Querschnitten häufig durch eine ausbrechende Oberfläche erkennbar. se Kurzbrüchigkeit kann besonders in starken Stämmen leichter bis mäßig schwerer tropischer Holzarten auftreten und Verwendbarkeit derartiger Kernholzteile wesentlich einschränken.

    Bruchspannung:

    mechanische Spannung, zum An- oder Durchbrechen der Probe führt.

    Brust:

    Verstärkung der Tragfähigkeit eines Holzes / -brett, -holz, -riegel, Brustzapfen

    BSH:

    auch BS-Holz, Brettschichtholz, aus Brettlamellen ca. 4 cm keilgezinkt verleimt, getrocknet ca. 15 %, gehobelt und gefaßt, übliche Sortierkl. BS11 und BS14, es wird unterschieden in sichtbare und nicht sichtbare (Industrie-) Qualität; Verdrehungen, Risse und sonstige otische Mängel sind weitestgehend ausgeschlossen

    Buchdrucker:

    Besonders an Fichten sehr schädlicher Borkenkäfer.

    Buchs:

    Zonen bei Nadelhölzern, welche durch unregelmäßigen Aufbau der Jahresringe entstehen. Sie zeichnen sich durch besondere Härte aus und sind daher nur schwierig als Furnier weiterzuverarbeiten.

    Buchsbaumholz:

    (Buchsholz, frz. Bénit, engl. Box-wood) von Buxus sempervirens, ist ein sehr wertvolles, hartes, äußerst dichtes und haltbares Holz von gelblicher bis gelber Farbe. Das europäische B., aus Italien, Südfrankreich und Spanien sowie das etwas dunklere westindische B. wird zu Drechslerarbeiten und zur Verfertigung musikalischer Instrumente, Flöten und Oboen benutzt. Das türkische und kleinasiatische sowie das aus Persien und dem Kaukasus dagegen, welches sich durch eine größere Gleichmäßigkeit auszeichnet, wird für Holzschnitte angewandt und zu sem Zwecke in, der Hirnfläche parallele, Scheiben geschnitten. Es kommt über Konstantinopel und geht meist nach England, zum kleineren Teile nach Triest.

    Bund:

    der (-balken / trägt eine Mauer)

    Bundwerk:

    Holzgefüge mit Bretterhinterschalung

    Bundzeichen:

    Bezeichnung der abgebundenen Hölzer mit römischen Zahlen, Ruten u. a.)

    Bunthölzer:

    Nicht verbindliche Bezeichnung für einheimische farbige Hölzer, meist Obsthölzer: Kirsch-, Apfel-, Birn-, Nuss- und Pflaumenbaum.

    Burano:

    Insel in der Lagune von Venedig. Seit dem 15. Jh. berühmt für Ihre Nadel- und Klöppelspitzen.

    Büge:

    (Bug) Strebe oder Kopfband

    C


    C02-Bindung:

    Holz hat natürliche Eigenschaft, das umweltschädliche C02 zu binden. Mit Ihrem Fertighaus in Holzbauweise sind Sie also "öko-aktiv": Ein Holzhaus bindet soviel C02, wie ein Auto auf 100.000 km freisetzt!

    Cellulose:

    Gerüstsubstanz der Zellwände. In der Natur am häufigsten vorkommende organische Verbindung. Chemisch gesehen handelt es sich um ein hochpolymeres Polysaccarid mit kettenförmiger Molekülstruktur.

    Chemischer Holzschutz:

    Unter chemischem Holzschutz versteht man das Aufbringen, Imprägnieren oder Tränken von Holzbauteilen mit gegen Holzschädlinge wirksamen Holzschutzmitteln. Holzschutzmittel werden in salzhaltige, wasserlösliche Mittel und lösemittelhaltige oder ölige Mittel unterschieden.

    Chemisches Holzschutzmittel:

    Gerade für Holzbehandlung und Holzschutz gilt: Der einfachste Weg ist nicht immer der sicherste. Nachdem in der Vergangenheit oft bedenkenlos hochgiftige chemische Holzschutzmittel in großem Maßstab angewendet wurden, ist man heute umsichtiger geworden. Es gilt heute als erwiesen, daß früher in lösemittelhaltigen und öligen Holzschutzmitteln enthaltenen organischen Pestizide (z.B. Lindan, PCP, Endosulfan, Phenylquecksilber) schwerste Schäden bei Mensch und Umwelt hervorrufen können. Nachdem nicht sachkundigen Anwender, vor allem wohlmeinende Heimwerker, jahrzehntelang in Sicherheit gewogen wurden, ist heute in Deutschland ein Großteil ser giftigen Wirkstoffe für eine Verwendung in Holzschutzmitteln verboten. Prinzipiell sollte sowohl im eigenen als auch im Interesse unserer Umwelt auf Anwendung von chemischen Holzschutzmitteln so weit wie irgend möglich verzichtet werden.

    ContiFinish:

    Von Kronoply geschützter Begriff. ContiFinish ist unbehandelte Oberfläche eine Kronoply OSB. ContiFinish ist ein dünner Film aus Klebstoffen und Holzharzen, welcher sich beim Verpressen zwischen dem Pressblech und der OSB-Platte bildet. se Oberfläche hat Feuchte- und Wasser-abweisende Eigenschaften.

    ContiRoll:

    Geschützter Markenname der Siempelkamp AG für ein kontinuierliches Herstellungsverfahren zur Produktion von Holzwerkstoffplatten. ContiRoll sind bis zu 80 m lang und ermöglichen bis zu 3 m breite Plattenformate. Der Vorteil der ContiRoll-Technologie liegt, bedingt durch den kontinuierlichen Herstellungsprozess, in der hohen Formatvariabilität, mit Mehretagenpressen nicht zu erreichen ist.

    Crabholz:

    von Guyana stammt von Xylocarpus caraba und ist ein verhältnismäßig leichtes, aber doch gutes Nutzholz, welches zu Masten, Rahen, Sparren, len und Türen verwandt wird.

    D


    Dachabdichtungsbahn:

    Dachabdichtungsbahnen müssen ausreichenden Schutz darunterliegender Bauteile (Holzschalung, Sparren etc.) vor durchdringender Feuchtigkeit gewährleisten.

    Dachabläufe:

    zur Dachentwässerung flacher Dächer, erhältlich aus Zink, verzinktem Stahl, Kupfer, Aluminium, Kunststoff oder Edelstahl, mit Wärmedämmung zur Vermeidung von Kondenswasserbildung, auch mit eingebauter Heizung, um im Winter Vereisung zu vermeiden. Ein Schmutzfang verhindert Verstopfungen durch Laub und Schmutz

    Dachaufbauten:

    Unter Dachaufbauten versteht man Gauben und sogenannte Laternengeschosse*. (* Laternengeschoss = Aufbauten am Dachfirst) Sie nen der Belichtung und Belüftung von Nutzräumen und der Erweiterung des nutzbaren Raums im Dachbereich. (Zugewinn an lichter Raumhöhe im Bereich der Dachaufbauten) Dachaufbauten tragen durch Gliederung des Daches wesentlich zur Gestaltung des Daches bei und sind bei nachträglicher Ausführung durch den Ausbau von Dachgeschossen grundsätzlich genehmigungspflichtig.

    Dachausmittlung:

    Ermittlung der Firstlinien am Grundriss

    Dachausstiegsfenster:

    Fenster in der Dachfläche (liegende Dachflächenfenster) aufgrund Ihrer Abmessung und Einbauhöhe den Ausstieg auf das Dach ermöglichen.

    Dachbruch:

    Knick / Unterbrechung der Neigung durch Aufschieblinge

    Dachformen:

    Es gibt verschiedenste Dachformen, z.B. Krüppelwalmdach, Mansarddach, Pultdach, Satteldach, Sheddach, Tonnendach, Walmdach, Zeltdach

    Dachgraben:

    Mit Dachgraben bezeichnet man Verschneidungslinie zweier giebelständiger Gebäude oder Gebäudeteile sowie Kehle bei Sheddächern. Ausbildung des Dachgrabens erfolgt meist als Stufenrinne mit Gefälle. Ausbildungen von Dachgräben ohne Stufen müssen wasserdicht sein.

    Dachknick:

    Der Dachknick ist der Übergang zweier verschieden geneigter Dachflächen. Hierbei unterscheidet man zwischen dem Übergang von einer unteren steilen zur oberen flachen Dachneigung (Mansarddachknick) und von einer unteren flachen zur oberen steilen Dachneigung (Schleppdachknick).

    Dachprofil:

    Vorlage für Austragung der Sparren (Sparrenmaße)

    Dachprofil:

    Ähnlich dem Spitzstab (seihe dort), mit längeren Flanken, dachähnliches Profil.

    Dachschmuck:

    Zierelemente aus Metall (Edelstahl, Kupfer, Zink), Keramik oder Beton für Dächer, z.B. • Wetterfahnen • Türmspitzen und -kugeln • Kirchturmhähne • Dachspitzen und -kreuze • Wasserspeier • dekorative Rinnenkästen

    Dachsteine:

    Dachsteine aus hochverdichtetem Spezialbeton mit granulierter oder glatter Oberfläche in vielen verschiedenen Formaten, Formen und Farben, geeignet für Dachneigungen von 22° bis 90°. Bei Verwendung zusätzlicher Unterdachkonstruktionen ist eine Reduzierung unter 22° möglich. Unterschiedliche Formen: • Biberschwanz, ebener Dachstein ohne Falz • Flachdachsteine, mit und ohne Kopfverschluß • Falzdachsteine

    Dachzziegel:

    Dachziegel aus gebranntem Ton, unglasiert (naturrot), engobiert, glasiert und gedämpft, in verschiedenen Naturfarben lieferbar, geeignet für Dachneigungen von 22° bis 90°. Bei Verwendung zusätzlicher Unterdachkonstruktionen ist eine Reduzierung unter 22° möglich. Häufige Formen: • Flachdachpfannen • Reformpfannen • Falzziegel • Krempziegel • Biberschwanzziegel • Verschiebeziegel mit variabler Decklänge (speziell für Dacherneuerung unter Beibehaltung der alten Dachlattung).

    Dampfbremse:

    Dampfbremse verhindert Kondensatbildung zwischen Außenwand und Innenbekleidung

    Dampfsperre:

    Bei nicht unterkellerten Räumen ( z. B. Wintergärten, Bungalow) muß eine Feuchtesperre gelegt werden. Legen Sie eine mindestens 0,2 mm PE - Folie auf den Untergrund, darauf Trittschalldämmung und darauf dann das Parkett ("schwimmende Verlegung"). Sollte keine Dampfsperre gelegt werden, kann es passieren, daß das Parkett durch hohe Feuchtigkeit Schaden nimmt.

    Dampfsperre:

    Dampfsperre wie Dampfbremse, nur dicht geschlossen

    Darrgewicht:

    Gewicht bzw. Masse des Holzes im absolut trockenen Zustand (Feuchtigkeitsgehalt 0%). In der Praxis wird häufig auch Rohdichte des Holzes (= Masse bezogen auf Volumen) als Gewicht oder spezifisches Gewicht bezeichnet; Angabe in kg/mł oder g/cmł.

    Darrtrocken:

    Praktisch wasserfreier Zustand des Holzes nach Trocknung gemäß Darrmethode (Lagerung im Wärmeschrank bei 103°C +/- 2°C bis zur Gewichtskonstanz).

    Dauerhaftigkeit:

    Dauerhaftigkeit des Holzes ist der Widerstand gegen Pilzangriffe; sie wird durch chemische und biologische Faktoren bestimmt.

    Dauerhaftigkeit:

    Widerstandsfähigkeit von Holz, Holzwerkstoffen oder Bauteilen gegenüber einem Befall sowie nachfolgendem Abbau durch Organismen. Sie kann bedingt sein durch natürliche Holzinhaltsstoffe, durch Holzanatomie, durch Holzschutzmaßnahmen oder andere materialbezogene Maßnahmen. Anm.: Dauerhaftigkeit ist eine Materialeigenschaft und nicht zu verwechseln mit Lebensdauer

    Dauerhaftigkeit, natürliche:

    Durch Ihre Anatomie und/oder ihre Inhaltsstoffe (holzeigene chemische Substanzen) bedingte Widerstandsfähigkeit einer Holzart gegen holzzerstörende Organismen (z.B. Pilze oder Insekten) oder holzverfärbende Pilze

    Dauerhaftigkeitsklasse:

    Klassifizierungsbegriff nach DIN EN 460 bezogen auf Anforderungen an Dauerhaftigkeit von Holz in den europäischen Gefährdungsklassen. Identisch mit der jeweiligen Stufe in dem Klassifizierungssystem der natürlichen Dauerhaftigkeit von Holz gemäß DIN EN 350-1 und -2

    Deckfurnier:

    Bildet eine der beiden Sichtflächen (Außenlagen) von Sperrholz oder anderen furnierten Holzerzeugnissen. Dabei wird unterschieden zwischen Außenfurnier (bildet Fertigerzeugnis sichtbare Außenfläche) und Innenfurnier oder Rückseite (Innenfläche, z.B. eines Schrankes).

    Deckleiste:

    gehobeltes bzw. profilgehobeltes Holzteil zum Abdecken und Schutz von Fugen zwischen verschiedenen Materialien und Oberflächen

    Deckunterlage:

    Eine Deckunterlage nt zur Aufnahme der Deckung oder Abdichtung und muss auf den zur Anwendung kommenden Werkstoff abgestimmt sein, z. B. Lattung, Schalung u. ä.

    Dehnung:

    Durch eine Normalspannung (Zug, Druck) bewirkte Längenänderung einer Probe oder eines Bauteils, bezogen auf Ausgangslänge (reine Verhältniszahl).

    Dehnungsfuge:

    Bei großflächigen Bauteilen können sich Dimensionsänderungen durch den Einfluß von Wärme und Kälte so stark auswirken, daß es zu Rißbildungen kommt. Hiervor schützen Dehnungsfugen. Sie trennen große Flächen in kleinere Einzelfelder, innerhalb derer auftretenden Druck- und Zugspannungen von der Eigenfestigkeit des Materials aufgefangen werden können. Dehnungsfugen werden in der Regel dauerelastisch oder auch dauerplastisch verfugt. Vorhandene Dehnungsfugen müssen bei Renovierungsarbeiten erhalten bleiben. Bei bereits vorhandenen Rissen können zusätzliche Dehnungsfugen Abhilfe schaffen.

    Dekoroberfläche:

    Ansprechende Farboberfläche oder Holznachbildung (Repro). Entweder direkt beschichtet oder mit Hochdrucklaminat belegt. Eine extrem abrieb- und strapazierfeste Oberfläche, so hart wie eine Arbeitsplattenoberfläche sein kann und besonders für Haushalte mit Kindern oder Haustieren geeignet ist.

    Delaminierung:

    Trennung von Einzelschichten in Lagenhölzern (z.B. Brettschichtholz, Sperrholz), verursacht durch Versagen (Aufgehen, "Delaminieren") der Klebfuge.

    Delaminierung:

    Trennung von Einzelschichten in Lagenhölzern (z.B. Brettschichtholz, sperrholz), verursacht durch Versagen (Aufgehen, "Delaminieren") der Klebfuge.

    Deposition:

    Hiermit werden alle Vorgänge der Schadstoffablagerung umschrieben. Es handelt sich um Ablagerung von Schadstoffen im oder am Boden, an Pflanzen oder an Gebäuden. Sie kann naß oder trocken erfolgen. Bei nasser Deposition werden durch Niederschläge gelöste Schadstoffe in Form von Gas- und Staubpartikeln in Wassertropfen eingeschlossen (rain out). Regentropfen lagern beim freien Fall gas- und staubförmige Bestandteile an, und waschen Atmosphäre aus (wash out). Schwefel- und Stickoxide werden als Saurer Regen naß deponiert.

    Derbholz:

    oberirdische Holzmasse über 7 cm Durchmesser.

    Desorption:

    Abgabe von gebundenem (adsorbiertem) Wasser aus der Zellwand im Feuchtebereich unterhalb Fasersättigung (siehe auch Adsorption).

    Desorption:

    Abgabe von gebundenem (adsorbiertem) Wasser aus der Zellwand im Feuchtebereich unterhalb Fasersättigung (siehe auch Adsorption).

    Dexel:

    Querbeil. Das leicht gerundete Werkzeug steht quer zum Stiel, früher in mehreren Breiten üblich.

    Dichte:

    Masse eines Körpers oder Stoffes, bezogen auf eine Volumeneinheit. Bei Holz und Holzwerkstoffen spricht man von der Rohdichte (im Volumen sind Zellhohlräume mit enthalten).

    Dickenquellung:

    Dickenquellung ist abhängig von Plattenart, -aufbau und –dicke, sowie Holzart, Verklebung, Hydrophobierung, Rohdichte und Festharzanteil sowie Feuchte der Platte. Dickenquellung entspricht keiner praktischen Beanspruchung. Prüfung der zulässigen Dickenquellung von Spanplatten nach 24h-Wasserlagerung der Quellproben ist in der DIN 68 763 auf q24 = 16% für V20 und auf q24 = 12% für V100 und V10 G begrenzt. Werden zulässigen Feuchtebeanspruchungen nach DIN 68 840-2 und der jeweils zulässigen Werte für Plattenfeuchte eingehalten, sind Beeinträchtigungen der Bauteile aus einer Dickenquellung nicht zu erwarten.

    Dickung:

    Dichter, geschlossener Waldbestand vor Beginn der natürlichen Astreinigung.

    lenböden:

    lenböden aus Hobel len (gespundete, mit Nut und Feder versehene Bretter aus Nadelholz), auf Lagerhölzern, Holzbalkendecken oder einem Blindboden verdeckt oder sichtbar genagelt oder geschraubt werden. Holzarten: Fichte/Tanne, Lärche, Eiche, Kiefer und Douglasie. Oberfläche wird gewachst, geölt, versiegelt, lackiert oder mit einem deckenden Anstrich versehen. • aus Massivholz len; industriell vorgefertigte len aus massivem Holz, unbehandelt oder endbehandelt (geölt, gewachst, versiegelt) geliefert und auf "schwimmend" verlegten Lagerhölzern mit dazwischen liegender Schüttung, z.B. aus Cellulose, verlegt werden. Verringerung der Aufbauhöhe des Bodens durch Verlegung eines Blindbodens als Unterkonstruktion (statt der Lagerhölzer) oder durch schwimmende Verlegung auf Betonboden oder Estrich; Befestigung der len mit Klammern. • aus Landhaus len; insdustriell vorgefertigte Elemente wie Fertigparkett, dreischichtig abgesperrt, in lenform. Verlegung nach Herstellervorschrift. Landhaus len auch als Massivholz len.

    Diffusion:

    Durchgang von Wasserdampf oder Gasen durch Stoffe

    Dikotyledonen:

    Gehören zu der Pflanzengruppe, deren Samen von einer vollkommen geschlossenen Hülle umgeben sind (bedecktsamige Pflanzen); hierzu zählen neben den Monokotyledonen (Einkeimblätter, Z.B. alle Gräser) Dikotyledonen (Zweikeimblätter), worunter wiederum alle Laubbäume fallen.

    Dimensionsstabilisierung:

    Behandlung des Holzes, um sein quelllen und Schwinden zu minimieren

    DIN:

    Abkürzung für "Deutsches Institut für Normen e.V." DIN-Normen regeln u.a. Beschaffenheit von Baustoffen und Ausführung von Bauleistungen. vom DIN aufgestellten Normen werden in numerierten Normblättern veröffentlicht. Sie sind nicht Gesetzen gleichgestellt, werden in der Rechtsprechung aber oft als Entscheidungshilfen hinzugezogen

    DIN:

    Abkürzung für "Deutsches Institut für Normung" und "Deutsche Industrie-Norm" • grundlegend für Standards bei vielen Produkten aus der Industrie.

    DIN 4076/T1:

    Im Oktober 1985 zuletzt aufgestelltes Formblatt für "Benennungen und Kurzzeichen auf dem Holzgebiet". Es enthält 257 einheimische und ausländische Nadel- und Laubhölzer mit den zu verwendenden Namen, der Verbreitung und Dichte (g/cmł).

    Dispersion:

    In einer Flüssigkeit eingelagerte (nicht gelöste) Feststoffpartikel

    Drechselbank:

    Drechselbank: Es gibt sie als eigenständige Maschinen mit Geschwindigkeitsregler oder als Vorrichtung, Sie mit einer normalen Bohrmaschine betreiben und an der Werkbank befestigen können.

    Drechselbankbett:

    Ein aus zwei Wangen und den Füßen gebildetes Untergestell für Drehmaschinengarnitur.

    Drechseleisen:

    Drechseleisen: verschieden geformten Werkzeugteile haben einen langen schmalen Griff.

    Drehbankfutter:

    Aufspannvorrichtung, auf dem Aufnahmegewinde der Spindel oder in der Pinole das Werkzeug, z.B. Bohrer im Futter, oder das Drehgut spannen.

    Drehfutter:

    Aufspannvorrichtung, auf dem Aufnahmegewinde der Spindel oder in der Pinole das Werkzeug, z.B. Bohrer im Futter, oder das Drehgut spannen.

    Drehwuchs:

    Schraubenförmiger statt mit der Stammachse gleichlaufender Faserverlauf, der das Stehvermögen beeinträchtigt; nicht zu verwechseln mit Wechseldrehwuchs.

    Drempel:

    auch Kniestock oder Stempel - Aufkantung am Fußgelenk des Daches, kniehohe Wand über der obersten Decken(balken)lage

    Druckblatt:

    Ein Eckblatt, das nur schräge Auflagerflächen besitzt und somit sich selbst zusammenzieht. Ist unter Druck (Fachwerkwand) nicht zu lösen.

    Druckfestigkeit:

    Zum Bruch führende Druckbeanspruchung (N/mm˛) des Holzes auf Hirnflächen. hier angegebenen Druckfestigkeiten stellen Mittelwerte dar, an fehlerfreien Proben bei etwa 12% Holzfeuchtigkeitsgehalt bestimmt wurden. (siehe: Biegefestigkeit).

    Druckholz:

    Anormales, den Gebrauchswert des Holzes negativ beeinflussendes Holzgewebe, tritt auf dem Stammquerschnitt einseitig in etwa halbringförmigen Schichten auf. Entsteht als Reaktion des Baumes auf einseitige äußere Einwirkungen (z.B. Schiefstellung am Hang, Wind, Schnee).

    Drücker:

    Mit Drückern öffnet und schließt man Türen, es gibt sie in vielen verschiedenen Ausführungen, z.B. Kurzschild-, Langschild- oder Rosettengarnitüren.

    Durchdringung:

    Durchdringungen sind Bauteile oder Elemente in runder oder eckiger Form, bei einer Aussparung in der Bauteilfläche erforderlich werden, z. B. Dachausstiege, Dachgully, Antennendurchgänge u. ä.

    Durchfallast:

    meist schwarzen Äste ohne Verbindung zum umgebenden Holz fallen nach der Trocknung aus den Brettern heraus (siehe auch Schwarzast, verwachsener Ast).

    Durchforstung:

    Aushieb von Bäumen in Stangen- oder Baumhölzern zur Erreichung leistungsfähiger, gesunder und stabiler Waldbestände. Wichtige Aufgaben der Durchforstung sind: Verbesserung des Standraumes verbleibender Bäume, Steigerung des Zuwachses ser Bäume, Regulierung der Baumartenmischung, Förderung des Unterstandes, Erhaltung des Traufs, Vorbereitung der Naturverjüngung.

    Dämmstoffe:

    Isolierung (ökologisch: Holzfaserdämmstoffe, Baumwolle, Zellulosedämmstoffe)

    Dämmstoffe:

    Dämmstoffe nen zum Wärme-, Schall- und Feuerschutz. Sie werden aus unterschiedlichen Stoffgruppen hergestellt: anorganische, in der Natur vorkommende Dämmstoffe sind z.B. Bims; anorganische, künstlich hergestellte Dämmstoffe sind Blähton (Perlite), Blähschiefer, Blähglimmer (Vermikulit), Schaumlava, Schaumglas, Steinwolle, Glasfasergespinst. Außerdem gibt es organische, in der Natur vorkommende Dämmstoffe, wie Kork, Kokosfaser, Holzfaser, Schafwolle, Baumwolle und Torf sowie organische, künstlich hergestellte, wie Polyurethanschaum, Polystyrolschaum, Phenolharzschaum, Holzfaserdämmstoffe, Holzwolle, Altpapierdämmstoffe (Zellulose) und transparente Dämmstoffe. Alle auf dem Markt angebotenen Dämmstoffe müssen eine Zulassung besitzen, eine Eignungsprüfung enthält. se Eignung muss in Güteüberwachungen durch geeignete Institute auch nach der Zulassung überprüft werden.

    Dämmung:

    Unter Dämmung versteht man alle Maßnahmen der Außen- und Innendämmung zur Wärme- und Schalldämmung. Bei der Außendämmung unterscheidet man zwischen Kerndämmung, direkt auf das Mauerwerk verlegt wird, und der Dämmung mit hinterlüfteter Fassade, bei der zwischen Fassade und Dämmschicht ca. 2 cm Luftraum frei bleiben. Bei der Fassadendämmung mit Vollwärmeschutz(VWS)-Systemen kann aufgebrachte Dämmung direkt verputzt oder mit Flachverblendern versehen werden. Ein Hinterlüftungsabstand oder zusätzliches Vormauerwerk sind nicht nötig. VWS-Systeme sind deshalb besonders für Altbau-Renovierung geeignet. Sie werden auch als Wärmedämm-Verbundsysteme bezeichnet. VWS-Systeme bestehen aus genau aufeinander abgestimmten Komponenten, i. d. R. Dämmaterial und Träger für Putz oder Flachverblender. Trittschalldämmung von Böden gewinnt gerade als Renovierungs-Maßnahme an Bedeutung, z.B. beim Ausbau des Dachgeschosses. Gleiches gilt für Wärmedämmung des Dachgeschosses. Hier unterscheidet man eine Zwischensparrendämmung mit Hinterlüftung und eine Sparrenvolldämmung ohne Hinterlüftung. Verlegung der Sparrenvolldämmung sollte unbedingt dem Handwerker vorbehalten bleiben. Aufsparrendämmung bietet durch eine Verlegung der Wärmedämmung oberhalb der Sparren Möglichkeit, Wohnräumen unterm Dach besondere Akzente zu verleihen - durch sichtbare Sparren und eine Schalung aus Nut- und Federbrettern

    Dübel:

    (Dolle) rundes Verbindungsmittel (Einlass-, Einpressdübel). Früher aus Holz.

    E


    E1-Qualität:

    Mit sem Begriff werden Laminate, Paneele und Spanplatten bezeichnet, in Emissionsklasse E1 eingeordnet werden. Das bedeutet: bei sem Material wird der für den Wohnbereich zulässige Grenzwert von 7 mg Formaldehyd in 100 mg unbearbeitetem Holz nicht überschritten (Formaldehyd-Emission nach EN 120/92).

    Ebenholz:

    (frz. Bois d'ebčne, engl. Ebony). Unter sem Namen kommt eine größere Anzahl fremder dunkelfarbiger Holzarten im Handel vor, doch versteht man darunter gewöhnlich ein dichtes, schweres und schwer zu bearbeitendes, in Wasser untersinkendes Holz von schwarzer Farbe, das als ein geschätztes Material für Kunsttischlerei, zu Drechslerwaren, Blasinstrumenten, Klaviertasten usw. gilt und von verschiedenen Bäumen In ns, der ostindischen Inseln und Afrikas gewonnen wird. Das von Zeylon und Madagaskar eingeführte schwärzeste Holz stammt von Diospyrus Ebenaster, das von Bombay und Sumatra liefert D. Melanoxylon, das von der afrikanischen Westküste D. Ebenum. Das nicht sehr starke Holz besteht nur aus dem Kern des Stammes, während der weißliche und weiße Splint vorher abgeschlagen wird und nur zuweilen noch in kleinen Resten anhängt. Es gibt jedoch eine schwarz und weiß gestreifte oder marmorierte Sorte aus Ostin n und der Insel Bourbon von D. montana, an welcher auch der Splint hart und brauchbar ist. Ein bräunlichgrünes Holz, welches so fest wie das schwarze ist und vielfach zu eingelegten Arbeiten gebraucht wird, kommt aus Ostin n von Aspalathus Ebenus. Was sonst als rotes, grünes, braunes, blaues und gelbes E. aufgeführt wird, hat wenig Bedeutung.

    Echt Quartier Messern:

    Furniertechnik -> Messertechnik. Aufteilung des Rundholzstammes in Viertelblöcke. Der Schnitt des Messers erfolgt im rechten Winkel zu den Jahresringen. Furniere zeigen ein ausgesprochen streifig gezeichnetes Furnierbild.

    Eckhakenblatt:

    Holzverbindung auf Zug und Schub

    Eckverbindung:

    Für Ausklinkung bei der Eckverbindung sägen Sie mit der Feinsäge oder einem Fuchsschwanz den Balken bis zur Hälfte ein. Ausklinkung muß in der Breite genau der Dicke des zweiten Balkens entsprechen. Mit dem Stechbeitel tragen Sie den angesägten Abschnitt Schicht für Schicht von der Stirnholzseite her ab. Beim Gegenstück wiederholen Sie den Vorgang.

    Eichenholz:

    (frz. Bois de chęne, engl. Wood of oak), unter den einheimischen Hölzern das wichtigste Nutzholz, stammt von zwei Arten von Eichen, der Steineiche oder Wintereiche (Quercus sessiliflora) mit fast stiellosen, sitzenden Früchten, und der Stieleiche oder Sommereiche (Quercus pedunculata) mit langgestielten Eicheln. erstere liebt Berge, während zweite gewöhnlich in feuchten Flußniederungen vorkommt. Das Holz beider Arten ist sehr hart und zähe, schwer, von hellgelblichbrauner Farbe, leicht kenntlich an seinen großen Poren und Spiegeln und sehr widerstandsfähig gegen Nässe und Fäulnis. Verwendung des E. als Möbel- und Bauholz, namentlich für Wasserbauten, zum Schiffsbau und zu Fässern für Spiritus, Wein und Bier ist bekannt. Es wird auch in großen Mengen aus Ungarn und Serbien eingeführt.

    Eigenfrequenz:

    Eigenfrequenz = Resonanzfrequenz (Anzahl der Schwingungen je Sekunde), Einheit 1 Hertz (Hz) = 1 Schwingung je Sekunde; mit zunehmender Frequenz nimmt Tonhöhe zu; eine Verdoppelung der Frequenz entspricht einer Oktave.

    Einbaufeuchte:

    Holzbauteile sollen mit dem Feuchtegehalt eingebaut werden, der als Mittelwert im fertigen Bauwerk zu erwarten ist. Als mittlere Gleichgewichtsfeuchte gelten: Im fertigen Bauwerk: geschlossen mit Heizung (9 ą3) %, geschlossen ohne Heizung (12 ą 3)%, offen überdeckt (15 ą 3)%, der Witterung ausgesetzt (18 ą 6)%. Für Herstellung von BSH müssen Bretter künstlich getrocknet werden.

    Einbauteil:

    Einbauteile sind Bauteile oder Elemente, in Dachdeckungen, Abdichtungen oder Außenwandbekleidungen eingebaut werden, z. B. Dachflächenfenster, Lichtkuppeln, Sicherheitsdachhaken, Schneefanggitter, Wandhalterungen, Lüfter u. ä.

    Einfriedung:

    Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken

    Eingeschlossenes Splintholz:

    Vor allem bei Eiche auch als "Mondringe" bezeichnete Jahrringe im Kernholz, deren Farbe und Eigenschaften hinsichtlich der Verwendung sich kaum von denen des Splintholzes unterscheiden.

    Einholmtreppen:

    Treppen, bei denen Stufen von einem Holz- oder Stahlträger, der meist in der Mitte der Laufbreite angeordnet ist, unterstützt werden

    Einlage:

    Ist das Innenleben des Türblattes. Wesentliche Faktoren werden dadurch beeinflusst, z.B. Schalldämmung, Gewicht, Standfestigkeit und Belastbarkeit der Bänder

    Einlauf:

    Bei bestimmten Arten, besonders an den Enden von saftfrischen Stämmen, entstehende Farbänderungen. Sie werden durch Luftzutritt an noch lebenden Zellbereichen hervorgerufen, verursachen aber keine Minderung der Festigkeitseigenschaften und können mit Pilzbefall verwechselt werden.

    Einschub:

    Fehlboden, Streif- oder Zwischenboden. Früher häufig aus Stroh und Lehm erstellt.

    Einzelpore:

    Auf dem Hirnschnitt einzeln angeordnete Poren (Gefäße), keine anderen Poren berühren, sondern allseits von anderen Zellarten umgeben sind.

    Eisenholz:

    (frz. Bois de fer, engl. Iron-wood). sen Namen führen im Handel verschiedene, durch ungewöhnliche Härte sich auszeichnende Hölzer. Fast jedes heiße Land hat seine besonderen Arten solcher hartholzigen Bäume, zu den Klusiazeen, Laurazeen, Rubiazeen und Sapotazeen gehören. Der von der Botanik als ťechterŤ oder ťwahrerŤ bezeichnete Eisenholzbaum (Metrosideros vera) stammt von den Molukken. im Handel vorkommenden Hölzer sind gewöhnlich dunkelfarbig, so schwer, daß sie im Wasser sinken, und so hart, daß sie sich nur mit den besten Instrumenten bearbeiten lassen. Vorheriges Einlegen in heißes Wasser macht sie jedoch gefügiger. Sie nen zu verschiedenen kleinen Handwerkszeugen, zu Walzen und Drechslerwaren und werden von Ostin n, Kotschinchina, Java, Sumatra, Madagaskar, Süd- und Westafrika, Mittel- und Südamerika und Australien eingeführt.

    Elastizität:

    Fähigkeit eines Materials, durch äußere Kräfte bewirkte Verformung rückgängig zu machen, wenn Lasteinwirkung aufhört.

    Elastizitätsmodul:

    Das Verhältnis von Spannung und Dehnung innerhalb des elastischen Bereiches eines Materials (siehe auch Hookesches Gesetz).

    Elektrische Holzfeuchtemesser:

    Meßgeräte zur schnellen Bestimmung der Holzfeuchte mit Hilfe elektrischer Verfahren (siehe auch Elektroden).

    Elektroden:

    Fühler von elektrischen Holzfeuchtemessern, bei der Bestimmung der Feuchte Oberfläche berühren oder in sie eindringen.

    Emissionsklasse:

    Emissionsklassen unterteilen sich in E1, E2 und E3. se Klassen werden in der "Formaldehydrichtlinie" definiert. Nach ser Verordnung dürfen nur noch Holzwerkstoffe in den Verkehr gebracht werden, der Emissionsklasse E1 entsprechen. Um ser Emissionsklasse anzugehören, darf der Formaldehydgehalt nicht höher als 0,1 ppm (parts per million) sein.

    Endbestand:

    Zur Endnutzung heranstehender hiebsreifer Bestand nach Erreichen des vorgegebenen Zieldurchmessers. Waldbauliches Ziel ist Verjüngung des Bestandes, der Blick geht daher auf nächste Waldgeneration.

    Endfestigkeit:

    Maximale Festigkeit nach dem Aushärten des Klebstoffes. se wird in Newton pro Quadratzentimeter (N/cm2) angegeben. 10 N entspricht 1 kg

    Energiebilanz:

    Wie bei jeder Bilanz werden Einnahmen und Ausgaben verrechnet. Grundlage der Einnahmen ist Photosynthese (gespeicherte Energie: Erdöl, Erdgas, Kohle aber auch Holz), Ausgaben sind u. a. für Verkehr, Haushalt und Industrie.

    Energieholz:

    Holz, das zur Energieproduktion eingesetzt wird, unabhängig von der Zustandsform (Stückholz, Hackschnitzel, Späne, Sägemehl etc.). Energieholz schließt Brennholz ein.

    Engobe:

    Eingebrannter Überzug, z. B. auf Dachziegeln aus eingefärbter Tonschlämme, vor dem Brand durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht wird.

    Entspannen:

    Abbau der während einer künstlichen Trocknung auftretenden Trocknungsspannungen durch ein unmittelbar an Trocknung anschließendes Lagern in einem Klima, das mit dem gewünschten Holzfeuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht steht.

    Entspannen:

    Abbau der während einer künstlichen Trocknung auftretenden Trocknungsspannungen durch ein unmittelbar an Trocknung anschließendes Lagern in einem Klima, das mit dem gewünschten Holzfeuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht steht.

    Erikaholz:

    Bruyčreholz, das ziegelrote und schön gemaserte Wurzelholz der in Südeuropa heimischen Erica arborea, läßt sich leicht polieren und wird daher gern zu Drechslerarbeiten (Pfeifenköpfen) und in der Kunsttischlerei verwandt.

    Erle:

    Erle liefert ein weiches, feinporiges Holz in einer schönen mittelrotbraunen Tönung.

    Erlenholz:

    (Ellernholz) findet sich in zwei Arten, und zwar in Deutschland fast ausschließlich als Schwarzerle (Else, lat. Alnus glutinosa, frz. l'Aune commune, engl. Sticky aldertree), während in den nördlichen Gegenden Ostpreußens und in den russischen Ostseeprovinzen auch nordische Weißerle oder graue Erle (Alnus incana) vorkommt. Frisches E. wird an der Luft schnell orangerot, beim Trocknen aber wieder heller. Das Holz der Schwarzerle ist immer etwas mehr gefärbt als das der Weißerle, letzteres auch etwas dichter. Nächst dem Eichenholz besitzt das E. größte Widerstandsfähigkeit gegen Einwirkung der Feuchtigkeit. Schön gemaserte Stücke werden als Tischlerholz geschätzt. - Erlenrinde (lat. Cortex alni, frz. Ecorce d'aune, engl. Alder bark) nt bisweilen zum Gerben.

    Erntealter:

    Ab einem gewissen Alter, das bei den einzelnen Baumarten unterschiedlich ist, wird das Höhen- und Dickenwachstum eingestellt. Bis zum Absterben können Bäume dann zwar noch lange existieren, wachsen jedoch nicht mehr oder nur noch sehr wenig in Höhe. Deshalb liegt das Erntealter, Hiebsreife der Bäume, vor dem tatsächlichen Alter, das sie theoretisch erreichen könnten.

    Esche:

    Oft verwendet wird auch das Holz der Esche. ses Holz ist stark gemasert; Färbung reicht von hell bis dunkel. (Bei gleichmäßiger bräunlicher Färbung spricht man auch von der Olivesche.) Das Eschenholz ist grobporig. Daher sollte es nicht verwendet werden, wenn deckende Anstriche oder Dickschichtlasuren vorgesehen sind, da sich Spachtelungen nicht vermeiden lassen.

    Eschenholz:

    Das Holz der gemeinen Esche, Fraxinus excelsior (frz. Fręne, engl. Ash), besitzt von allen Holzarten größte Zähigkeit und Elastizität, bekommt nicht leicht Risse, steht im Trocknen gut und hält sich auch im Wasser, dagegen nicht in der Erde. Es ist dicht, hart, hellfarbig und wird vorzugsweise von Tischlern, Wagnern usw. benutzt. Vorzüglich eignet es sich zu Rudern, Reckstangen, Deichseln u. dgl.

    Express-Weißleim:

    Bei kleinen Werkstücken können Sie auch den Express-Weißleim verwenden, der bereits in einigen Minuten anzieht. Bei größeren Holzstücken besteht allerdings Gefahr, daß Teilstellen bereits angezogen haben, bevor Sie Teile zusammenpressen. Nehmen Sie lieber längere Trockenzeiten dabei in Kauf. Muß Verbindung wasserfest sein, besorgen Sie sich Weißleim nach der Norm B 3.

    Exzentrisch- oder Halbrundschälen:

    Furniertechnik -> Schältechnik. Der Block wird hier nicht exakt in der Mittelachse, sondern exzentrisch in Schälmaschine eingespannt. Von anfangs tangentialer Schnittebene wandert se allmählich zu radialer Lage und entspricht dem Messervorgang eines vollen oder halben Blockes. Auch das dadurch erzielte Furnierbild zeigt sich ähnlich dem gemesserten Furnier.

    F


    Fachwerk:

    Zimmermannskonstruktion / -binder, -wand

    Fachwerkbau:

    tragenden Teile einer Wand bestehen aus einem Gerippe (Skelett) von Balken und Kanthölzern, dessen Zwischenräume (Gefache) mit Flechtwerk und Lehm oder Mauerwerk ausgefüllt werden.

    Fachwerksanierung:

    Bei einer Fachwerksanierung müssen alle von Insekten und Pilzen befallenen Holzteile großzügig entfernt werden. Nichtsichtbare Holzschäden können durch eine endoskopische Untersuchung erkannt werden. Bei größeren Schäden, wenn z.B. Balken ersetzt werden müssen, muß ein Statiker hinzugezogen werden. sanierten Bauteile müssen ausreichend austrocknen. Kein frisches Holz einbauen! Alle Teile des Fachwerks sind durch geeignete Holzschutzmittel gegen Fäulnis und Schädlingsbefall zu sichern. Spezielle, zum Teil auch ungiftige Verfahren von Fachfirmen ermöglichen den Holzschutz auch an schwer erreichbaren Bauelementen.

    Falttüren:

    se Tür besteht aus faltbaren Lamellen und läßt sich daher auf kleinstem Raum zusammenfalten. Das ermöglicht es, Räume abzutrennen, aus Platzgründen keine normale Tür zulassen.

    Falz:

    Aussparung an der Kante eines Werkstückes. Ein Falz nt meist zur Verbindung von zwei Holzstücken, sich überlappen.

    Farbe:

    Häufig im Kernholz besonders ausgeprägt; sie kann sich durch unterschiedliche Feuchte, Alter und Belichtung ändern. Da sie außerdem innerhalb der gleichen Art von unterschiedlicher Ausprägung sein kann, sind Angaben zur Farbe nur mit Vorbehalt möglich (siehe: Ausbleichen, Einlauf, Farbstreifen, Fladern, Splint).

    Farbhölzer:

    (frz. Bois de teinture, engl. Dyewoods), jenigen Holzarten, welche einen zum Färben brauchbaren Farbstoff enthalten, bilden einen wichtigen Gegenstand des Drogen- und Farbwarenhandels und werden, mit Ausnahme des Fisetholzes, sämtlich von außereuropäischen Ländern eingeführt. Verladung geschieht lose in Blöcken, Zerkleinerung in besonderen Farbholzmühlen oder Farbholzraspeleien, wie sie in Hamburg, Berlin, Leipzig usw. zu finden sind. Nach der Art der Zerkleinerung unterscheidet man im Handel: Späne, Locken, Nadeln und Pulver oder gemahlenes Farbholz. Späne und genadeltes Holz sind am gebräuchlichsten. zerkleinerten Hölzer werden vor dem Verkaufe gewöhnlich noch der Fermentation unterworfen und danach in fermentiertes und nichtfermentiertes Farbholz unterschieden. ses Fermentieren besteht darin, daß man zerkleinerten F. in dunklen, aber luftigen Räumen aufschüttet und unter häufigem Benetzen mit Wasser und zeitweiligem Umschaufeln mehrere Wochen lang liegen läßt. Hierdurch bekommen sie ein lebhafteres Aussehen, indem sich der Farbstoff, der anfangs nur in geringer Menge fertig gebildet ist, aus den Chromogenen entwickelt. wichtigsten F. sind unter ihren Namen in besonderen Artikeln: Blauholz, Gelbholz, Rotholz, Sandelholz und Fustik besprochen. Trotz der großen Verbreitung, welche Teerfarben gefunden haben, hat Einfuhr von F. in Deutschland nicht abgenommen.

    Farbstreifen:

    Unterschiedliche Färbungen im Kernholz, durch eine auf dem Querschnitt sich wiederholende, meist ringförmige Farbabstufung verursacht wird; während auf radialen Längsschnitten Farbstreifen entstehen, bilden sich beim Tangentialschnitt Farbfladern, wie z. B. bei Zebrano (siehe: Zeichnung, Glanzstreifen, Spätholz).

    Farbtextur:

    Durch unregelmäßige Einlagerungen von farbigen Inhaltsstoffen beweirkte farbliche Zeichnung oder Streifung des Holzes.

    Farbzeichnung:

    Durch unregelmäßige Einlagerungen von farbigen Inhaltsstoffen beweirkte farbliche Zeichnung oder Streifung des Holzes.

    Faser:

    Lange, englumige und dickwandige Zellen mir spitz auslaufenden Enden, wesentlich zur Festigkeitsbildung des Holzes beitragen. Bei Laubholz vorweigend als Libriformfasern, bei Nadelholz als Tracheiden vorkommend. Bei der Papierherstellung als allgemeiner Begriff für vereinzelten Holzzellen ("Fasern" bzw. Faserbündel) benutzt.

    Faserausrisse:

    Bearbeitungsfehler beim Hobeln, bei dem kleine Späne aus der Holzoberfläche unterhalb der Messerebene herausgerisssen werden, meist durch Arbeiten gegen Faser verursacht.

    Faserneigung:

    Relative Abweichung der Faserrichtung von der Längskante eines Schnittholzes; wird als Verhältnis der Faserabweichung in Querrichtung zur Bezugskantenlänge (Meßstrecke in Längsrichtung) in Prozent angegeben.

    Faserrichtung:

    Richtung der Längsachsen der im Holz überwiegend längs zur Stammachse gerichteten Zellen oder "Fasern"

    Fasersättigungsbereich:

    Feuchtezustand des Holzes, bei dem nur Zellwände mit Feuchte (mit gebundenem Wasser) gesättigt sind, Zellhohlräume enthalten noch kein freies Wasser. Der Feuchtegehalt bei Fasersättigung schwankt je nach Holzart, Standort und Lage im Stamm zwischen etwa 22% und 35 %.

    Fasersättigungsfeuchte:

    Feuchtezustand des Holzes, bei dem nur Zellwände mit Feuchte (mit gebundenem Wasser) gesättigt sind, Zellhohlräume enthalten noch kein freies Wasser. Der Feuchtegehalt bei Fasersättigung schwankt je nach Holzart, Standort und Lage im Stamm zwischen etwa 22% und 35 %.

    Fasersättigungspunkt:

    Feuchtezustand des Holzes, bei dem nur Zellwände mit Feuchte (mit gebundenem Wasser) gesättigt sind, Zellhohlräume enthalten noch kein freies Wasser. Der Feuchtegehalt bei Fasersättigung schwankt je nach Holzart, Standort und Lage im Stamm zwischen etwa 22% und 35 %.

    Faserzement:

    groß- und mittelformatige Platten, kleinformatige Faserzement-Dachplatten und montagefertige Stülpschalungsplatten sowie Formteile und Rohre aus einer Mischung aus Zement, Synthetikfasern, Zellulose und Wasser, gepreßt und dampfgehärtet, mit wetterfester, kratzfester, anorganischer Farbschicht oder durchgefärbt. Faserzement ist stoßfest, schlagzäh, nicht brennbar, witterungsbeständig und beständig gegen Fäulnis und Korrosion

    Fassonstahl:

    Werkzeug, deren Form nur einer bestimmten Fasson (=Form)folgen und auch nur se Form schneiden können.

    Faux Quartier Messern:

    Furniertechnik -> Messertechnik. Bei ser Aufarbeitungsart entstehen aus dem geviertelten Block Furniere mit einer halb-blumigen Textur. Denn Jahresringe werden nur an einer Seite im flacheren Winkel angeschnitten. Durch das zusammenfügen (stürzen) ser Furniere lasssen sich auch großflächig (z.H. im Objektbereich) blumige Zeichnungen erzielen.

    Feder:

    schwache Holzleiste zum Einlegen in eine Nut

    Fehlboden:

    Boden zw. Balken / Auffüllung, Papier, Lotte

    Feine Textur:

    Beschreibung von feinporigem Holz mit relativ kleinen Porendurchmessern, insbesondere im Hinblick auf Oberflächenbehandlung.

    Feinjährigkeit:

    Holz ist feinjährig gewachsen, wenn schmalen Jahrringe möglichst eng und gleichmäßig liegen.

    Feng Shui:

    ist alte chinesische Geomantie- und sse E1 eingeordnet werden. Das bedeutet: bei sem Material wird der für den Wohnbereich zulässige Grenzwert von 7 mg Formaldehyd in 100 mg unbearbeitetem Holz nicht überschritten (Formaldehyd-Emission nach EN 120/92).

    Ebenholz:

    (frz. Bois d'ebčne, engl. Ebony). Unter sem Namen kommt eine größere Anzahl fremder dunkelfarbiger Holzarten im Handel vor, doch versteht man darunter gewöhnlich ein dichtes, schweres und schwer zu bearbeitendes, in Wasser untersinkendes Holz von schwarzer Farbe, das als ein geschätztes Material für Kunsttischlerei, zu Drechslerwaren, Blasinstrumenten, Klaviertasten usw. gilt und von verschiedenen Bäumen In ns, der ostindischen Inseln und Afrikas gewonnen wird. Das von Zeylon und Madagaskar eingeführte schwärzeste Holz stammt von Diospyrus Ebenaster, das von Bombay und Sumatra liefert D. Melanoxylon, das von der afrikanischen Westküste D. Ebenum. Das nicht sehr starke Holz besteht nur aus dem Kern des Stammes, während der weißliche und weiße Splint vorher abgeschlagen wird und nur zuweilen noch in kleinen Resten anhängt. Es gibt jedoch eine schwarz und weiß gestreifte oder marmorierte Sorte aus Ostin n und der Insel Bourbon von D. montana, an welcher auch der Splint hart und brauchbar ist. Ein bräunlichgrünes Holz, welches so fest wie das schwarze ist und vielfach zu eingelegten Arbeiten gebraucht wird, kommt aus Ostin n von Aspalathus Ebenus. Was sonst als rotes, grünes, braunes, blaues und gelbes E. aufgeführt wird, hat wenig Bedeutung.

    Echt Quartier Messern:

    Furniertechnik -> Messertechnik. Aufteilung des Rundholzstammes in Viertelblöcke. Der Schnitt des Messers erfolgt im rechten Winkel zu den Jahresringen. Furniere zeigen ein ausgesprochen streifig gezeichnetes Furnierbild.

    Eckhakenblatt:

    Holzverbindung auf Zug und Schub

    Eckverbindung:

    Für Ausklinkung bei der Eckverbindung sägen Sie mit der Feinsäge oder einem Fuchsschwanz den Balken bis zur Hälfte ein. Ausklinkung muß in der Breite genau der Dicke des zweiten Balkens entsprechen. Mit dem Stechbeitel tragen Sie den angesägten Abschnitt Schicht für Schicht von der Stirnholzseite her ab. Beim Gegenstück wiederholen Sie den Vorgang.

    Eichenholz:

    (frz. Bois de chęne, engl. Wood of oak), unter den einheimischen Hölzern das wichtigste Nutzholz, stammt von zwei Arten von Eichen, der Steineiche oder Wintereiche (Quercus sessiliflora) mit fast stiellosen, sitzenden Früchten, und der Stieleiche oder Sommereiche (Quercus pedunculata) mit langgestielten Eicheln. erstere liebt Berge, während zweite gewöhnlich in feuchten Flußniederungen vorkommt. Das Holz beider Arten ist sehr hart und zähe, schwer, von hellgelblichbrauner Farbe, leicht kenntlich an seinen großen Poren und Spiegeln und sehr widerstandsfähig gegen Nässe und Fäulnis. Verwendung des E. als Möbel- und Bauholz, namentlich für Wasserbauten, zum Schiffsbau und zu Fässern für Spiritus, Wein und Bier ist bekannt. Es wird auch in großen Mengen aus Ungarn und Serbien eingeführt.

    Eigenfrequenz:

    Eigenfrequenz = Resonanzfrequenz (Anzahl der Schwingungen je Sekunde), Einheit 1 Hertz (Hz) = 1 Schwingung je Sekunde; mit zunehmender Frequenz nimmt Tonhöhe zu; eine Verdoppelung der Frequenz entspricht einer Oktave.

    Einbaufeuchte:

    Holzbauteile sollen mit dem Feuchtegehalt eingebaut werden, der als Mittelwert im fertigen Bauwerk zu erwarten ist. Als mittlere Gleichgewichtsfeuchte gelten: Im fertigen Bauwerk: geschlossen mit Heizung (9 ą3) %, geschlossen ohne Heizung (12 ą 3)%, offen überdeckt (15 ą 3)%, der Witterung ausgesetzt (18 ą 6)%. Für Herstellung von BSH müssen Bretter künstlich getrocknet werden.

    Einbauteil:

    Einbauteile sind Bauteile oder Elemente, in Dachdeckungen, Abdichtungen oder Außenwandbekleidungen eingebaut werden, z. B. Dachflächenfenster, Lichtkuppeln, Sicherheitsdachhaken, Schneefanggitter, Wandhalterungen, Lüfter u. ä.

    Einfriedung:

    Grundstücksbegrenzung mit Zäunen, Mauern oder Hecken

    Eingeschlossenes Splintholz:

    Vor allem bei Eiche auch als "Mondringe" bezeichnete Jahrringe im Kernholz, deren Farbe und Eigenschaften hinsichtlich der Verwendung sich kaum von denen des Splintholzes unterscheiden.

    Einholmtreppen:

    Treppen, bei denen Stufen von einem Holz- oder Stahlträger, der meist in der Mitte der Laufbreite angeordnet ist, unterstützt werden

    Einlage:

    Ist das Innenleben des Türblattes. Wesentliche Faktoren werden dadurch beeinflusst, z.B. Schalldämmung, Gewicht, Standfestigkeit und Belastbarkeit der Bänder

    Einlauf:

    Bei bestimmten Arten, besonders an den Enden von saftfrischen Stämmen, entstehende Farbänderungen. Sie werden durch Luftzutritt an noch lebenden Zellbereichen hervorgerufen, verursachen aber keine Minderung der Festigkeitseigenschaften und können mit Pilzbefall verwechselt werden.

    Einschub:

    Fehlboden, Streif- oder Zwischenboden. Früher häufig aus Stroh und Lehm erstellt.

    Einzelpore:

    Auf dem Hirnschnitt einzeln angeordnete Poren (Gefäße), keine anderen Poren berühren, sondern allseits von anderen Zellarten umgeben sind.

    Eisenholz:

    (frz. Bois de fer, engl. Iron-wood). sen Namen führen im Handel verschiedene, durch ungewöhnliche Härte sich auszeichnende Hölzer. Fast jedes heiße Land hat seine besonderen Arten solcher hartholzigen Bäume, zu den Klusiazeen, Laurazeen, Rubiazeen und Sapotazeen gehören. Der von der Botanik als ťechterŤ oder ťwahrerŤ bezeichnete Eisenholzbaum (Metrosideros vera) stammt von den Molukken. im Handel vorkommenden Hölzer sind gewöhnlich dunkelfarbig, so schwer, daß sie im Wasser sinken, und so hart, daß sie sich nur mit den besten Instrumenten bearbeiten lassen. Vorheriges Einlegen in heißes Wasser macht sie jedoch gefügiger. Sie nen zu verschiedenen kleinen Handwerkszeugen, zu Walzen und Drechslerwaren und werden von Ostin n, Kotschinchina, Java, Sumatra, Madagaskar, Süd- und Westafrika, Mittel- und Südamerika und Australien eingeführt.

    Elastizität:

    Fähigkeit eines Materials, durch äußere Kräfte bewirkte Verformung rückgängig zu machen, wenn Lasteinwirkung aufhört.

    Elastizitätsmodul:

    Das Verhältnis von Spannung und Dehnung innerhalb des elastischen Bereiches eines Materials (siehe auch Hookesches Gesetz).

    Elektrische Holzfeuchtemesser:

    Meßgeräte zur schnellen Bestimmung der Holzfeuchte mit Hilfe elektrischer Verfahren (siehe auch Elektroden).

    Elektroden:

    Fühler von elektrischen Holzfeuchtemessern, bei der Bestimmung der Feuchte Oberfläche berühren oder in sie eindringen.

    Emissionsklasse:

    Emissionsklassen unterteilen sich in E1, E2 und E3. se Klassen werden in der "Formaldehydrichtlinie" definiert. Nach ser Verordnung dürfen nur noch Holzwerkstoffe in den Verkehr gebracht werden, der Emissionsklasse E1 entsprechen. Um ser Emissionsklasse anzugehören, darf der Formaldehydgehalt nicht höher als 0,1 ppm (parts per million) sein.

    Endbestand:

    Zur Endnutzung heranstehender hiebsreifer Bestand nach Erreichen des vorgegebenen Zieldurchmessers. Waldbauliches Ziel ist Verjüngung des Bestandes, der Blick geht daher auf nächste Waldgeneration.

    Endfestigkeit:

    Maximale Festigkeit nach dem Aushärten des Klebstoffes. se wird in Newton pro Quadratzentimeter (N/cm2) angegeben. 10 N entspricht 1 kg

    Energiebilanz:

    Wie bei jeder Bilanz werden Einnahmen und Ausgaben verrechnet. Grundlage der Einnahmen ist Photosynthese (gespeicherte Energie: Erdöl, Erdgas, Kohle aber auch Holz), Ausgaben sind u. a. für Verkehr, Haushalt und Industrie.

    Energieholz:

    Holz, das zur Energieproduktion eingesetzt wird, unabhängig von der Zustandsform (Stückholz, Hackschnitzel, Späne, Sägemehl etc.). Energieholz schließt Brennholz ein.

    Engobe:

    Eingebrannter Überzug, z. B. auf Dachziegeln aus eingefärbter Tonschlämme, vor dem Brand durch Tauchen oder Spritzen aufgebracht wird.

    Entspannen:

    Abbau der während einer künstlichen Trocknung auftretenden Trocknungsspannungen durch ein unmittelbar an Trocknung anschließendes Lagern in einem Klima, das mit dem gewünschten Holzfeuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht steht.

    Entspannen:

    Abbau der während einer künstlichen Trocknung auftretenden Trocknungsspannungen durch ein unmittelbar an Trocknung anschließendes Lagern in einem Klima, das mit dem gewünschten Holzfeuchtigkeitsgehalt im Gleichgewicht steht.

    Erikaholz:

    Bruyčreholz, das ziegelrote und schön gemaserte Wurzelholz der in Südeuropa heimischen Erica arborea, läßt sich leicht polieren und wird daher gern zu Drechslerarbeiten (Pfeifenköpfen) und in der Kunsttischlerei verwandt.

    Erle:

    Erle liefert ein weiches, feinporiges Holz in einer schönen mittelrotbraunen Tönung.

    Erlenholz:

    (Ellernholz) findet sich in zwei Arten, und zwar in Deutschland fast ausschließlich als Schwarzerle (Else, lat. Alnus glutinosa, frz. l'Aune commune, engl. Sticky aldertree), während in den nördlichen Gegenden Ostpreußens und in den russischen Ostseeprovinzen auch nordische Weißerle oder graue Erle (Alnus incana) vorkommt. Frisches E. wird an der Luft schnell orangerot, beim Trocknen aber wieder heller. Das Holz der Schwarzerle ist immer etwas mehr gefärbt als das der Weißerle, letzteres auch etwas dichter. Nächst dem Eichenholz besitzt das E. größte Widerstandsfähigkeit gegen Einwirkung der Feuchtigkeit. Schön gemaserte Stücke werden als Tischlerholz geschätzt. - Erlenrinde (lat. Cortex alni, frz. Ecorce d'aune, engl. Alder bark) nt bisweilen zum Gerben.

    Erntealter:

    Ab einem gewissen Alter, das bei den einzelnen Baumarten unterschiedlich ist, wird das Höhen- und Dickenwachstum eingestellt. Bis zum Absterben können Bäume dann zwar noch lange existieren, wachsen jedoch nicht mehr oder nur noch sehr wenig in Höhe. Deshalb liegt das Erntealter, Hiebsreife der Bäume, vor dem tatsächlichen Alter, das sie theoretisch erreichen könnten.

    Esche:

    Oft verwendet wird auch das Holz der Esche. ses Holz ist stark gemasert; Färbung reicht von hell bis dunkel. (Bei gleichmäßiger bräunlicher Färbung spricht man auch von der Olivesche.) Das Eschenholz ist grobporig. Daher sollte es nicht verwendet werden, wenn deckende Anstriche oder Dickschichtlasuren vorgesehen sind, da sich Spachtelungen nicht vermeiden lassen.

    Eschenholz:

    Das Holz der gemeinen Esche, Fraxinus excelsior (frz. Fręne, engl. Ash), besitzt von allen Holzarten größte Zähigkeit und Elastizität, bekommt nicht leicht Risse, steht im Trocknen gut und hält sich auch im Wasser, dagegen nicht in der Erde. Es ist dicht, hart, hellfarbig und wird vorzugsweise von Tischlern, Wagnern usw. benutzt. Vorzüglich eignet es sich zu Rudern, Reckstangen, Deichseln u. dgl.

    Express-Weißleim:

    Bei kleinen Werkstücken können Sie auch den Express-Weißleim verwenden, der bereits in einigen Minuten anzieht. Bei größeren Holzstücken besteht allerdings Gefahr, daß Teilstellen bereits angezogen haben, bevor Sie Teile zusammenpressen. Nehmen Sie lieber längere Trockenzeiten dabei in Kauf. Muß Verbindung wasserfest sein, besorgen Sie sich Weißleim nach der Norm B 3.

    Exzentrisch- oder Halbrundschälen:

    Furniertechnik -> Schältechnik. Der Block wird hier nicht exakt in der Mittelachse, sondern exzentrisch in Schälmaschine eingespannt. Von anfangs tangentialer Schnittebene wandert se allmählich zu radialer Lage und entspricht dem Messervorgang eines vollen oder halben Blockes. Auch das dadurch erzielte Furnierbild zeigt sich ähnlich dem gemesserten Furnier.

    F


    Fachwerk:

    Zimmermannskonstruktion / -binder, -wand

    Fachwerkbau:

    tragenden Teile einer Wand bestehen aus einem Gerippe (Skelett) von Balken und Kanthölzern, dessen Zwischenräume (Gefache) mit Flechtwerk und Lehm oder Mauerwerk ausgefüllt werden.

    Fachwerksanierung:

    Bei einer Fachwerksanierung müssen alle von Insekten und Pilzen befallenen Holzteile großzügig entfernt werden. Nichtsichtbare Holzschäden können durch eine endoskopische Untersuchung erkannt werden. Bei größeren Schäden, wenn z.B. Balken ersetzt werden müssen, muß ein Statiker hinzugezogen werden. sanierten Bauteile müssen ausreichend austrocknen. Kein frisches Holz einbauen! Alle Teile des Fachwerks sind durch geeignete Holzschutzmittel gegen Fäulnis und Schädlingsbefall zu sichern. Spezielle, zum Teil auch ungiftige Verfahren von Fachfirmen ermöglichen den Holzschutz auch an schwer erreichbaren Bauelementen.

    Falttüren:

    se Tür besteht aus faltbaren Lamellen und läßt sich daher auf kleinstem Raum zusammenfalten. Das ermöglicht es, Räume abzutrennen, aus Platzgründen keine normale Tür zulassen.

    Falz:

    Aussparung an der Kante eines Werkstückes. Ein Falz nt meist zur Verbindung von zwei Holzstücken, sich überlappen.

    Farbe:

    Häufig im Kernholz besonders ausgeprägt; sie kann sich durch unterschiedliche Feuchte, Alter und Belichtung ändern. Da sie außerdem innerhalb der gleichen Art von unterschiedlicher Ausprägung sein kann, sind Angaben zur Farbe nur mit Vorbehalt möglich (siehe: Ausbleichen, Einlauf, Farbstreifen, Fladern, Splint).

    Farbhölzer:

    (frz. Bois de teinture, engl. Dyewoods), jenigen Holzarten, welche einen zum Färben brauchbaren Farbstoff enthalten, bilden einen wichtigen Gegenstand des Drogen- und Farbwarenhandels und werden, mit Ausnahme des Fisetholzes, sämtlich von außereuropäischen Ländern eingeführt. Verladung geschieht lose in Blöcken, Zerkleinerung in besonderen Farbholzmühlen oder Farbholzraspeleien, wie sie in Hamburg, Berlin, Leipzig usw. zu finden sind. Nach der Art der Zerkleinerung unterscheidet man im Handel: Späne, Locken, Nadeln und Pulver oder gemahlenes Farbholz. Späne und genadeltes Holz sind am gebräuchlichsten. zerkleinerten Hölzer werden vor dem Verkaufe gewöhnlich noch der Fermentation unterworfen und danach in fermentiertes und nichtfermentiertes Farbholz unterschieden. ses Fermentieren besteht darin, daß man zerkleinerten F. in dunklen, aber luftigen Räumen aufschüttet und unter häufigem Benetzen mit Wasser und zeitweiligem Umschaufeln mehrere Wochen lang liegen läßt. Hierdurch bekommen sie ein lebhafteres Aussehen, indem sich der Farbstoff, der anfangs nur in geringer Menge fertig gebildet ist, aus den Chromogenen entwickelt. wichtigsten F. sind unter ihren Namen in besonderen Artikeln: Blauholz, Gelbholz, Rotholz, Sandelholz und Fustik besprochen. Trotz der großen Verbreitung, welche Teerfarben gefunden haben, hat Einfuhr von F. in Deutschland nicht abgenommen.

    Farbstreifen:

    Unterschiedliche Färbungen im Kernholz, durch eine auf dem Querschnitt sich wiederholende, meist ringförmige Farbabstufung verursacht wird; während auf radialen Längsschnitten Farbstreifen entstehen, bilden sich beim Tangentialschnitt Farbfladern, wie z. B. bei Zebrano (siehe: Zeichnung, Glanzstreifen, Spätholz).

    Farbtextur:

    Durch unregelmäßige Einlagerungen von farbigen Inhaltsstoffen beweirkte farbliche Zeichnung oder Streifung des Holzes.

    Farbzeichnung:

    Durch unregelmäßige Einlagerungen von farbigen Inhaltsstoffen beweirkte farbliche Zeichnung oder Streifung des Holzes.

    Faser:

    Lange, englumige und dickwandige Zellen mir spitz auslaufenden Enden, wesentlich zur Festigkeitsbildung des Holzes beitragen. Bei Laubholz vorweigend als Libriformfasern, bei Nadelholz als Tracheiden vorkommend. Bei der Papierherstellung als allgemeiner Begriff für vereinzelten Holzzellen ("Fasern" bzw. Faserbündel) benutzt.

    Faserausrisse:

    Bearbeitungsfehler beim Hobeln, bei dem kleine Späne aus der Holzoberfläche unterhalb der Messerebene herausgerisssen werden, meist durch Arbeiten gegen Faser verursacht.

    Faserneigung:

    Relative Abweichung der Faserrichtung von der Längskante eines Schnittholzes; wird als Verhältnis der Faserabweichung in Querrichtung zur Bezugskantenlänge (Meßstrecke in Längsrichtung) in Prozent angegeben.

    Faserrichtung:

    Richtung der Längsachsen der im Holz überwiegend längs zur Stammachse gerichteten Zellen oder "Fasern"

    Fasersättigungsbereich:

    Feuchtezustand des Holzes, bei dem nur Zellwände mit Feuchte (mit gebundenem Wasser) gesättigt sind, Zellhohlräume enthalten noch kein freies Wasser. Der Feuchtegehalt bei Fasersättigung schwankt je nach Holzart, Standort und Lage im Stamm zwischen etwa 22% und 35 %.

    Fasersättigungsfeuchte:

    Feuchtezustand des Holzes, bei dem nur Zellwände mit Feuchte (mit gebundenem Wasser) gesättigt sind, Zellhohlräume enthalten noch kein freies Wasser. Der Feuchtegehalt bei Fasersättigung schwankt je nach Holzart, Standort und Lage im Stamm zwischen etwa 22% und 35 %.

    Fasersättigungspunkt:

    Feuchtezustand des Holzes, bei dem nur Zellwände mit Feuchte (mit gebundenem Wasser) gesättigt sind, Zellhohlräume enthalten noch kein freies Wasser. Der Feuchtegehalt bei Fasersättigung schwankt je nach Holzart, Standort und Lage im Stamm zwischen etwa 22% und 35 %.

    Faserzement:

    groß- und mittelformatige Platten, kleinformatige Faserzement-Dachplatten und montagefertige Stülpschalungsplatten sowie Formteile und Rohre aus einer Mischung aus Zement, Synthetikfasern, Zellulose und Wasser, gepreßt und dampfgehärtet, mit wetterfester, kratzfester, anorganischer Farbschicht oder durchgefärbt. Faserzement ist stoßfest, schlagzäh, nicht brennbar, witterungsbeständig und beständig gegen Fäulnis und Korrosion

    Fassonstahl:

    Werkzeug, deren Form nur einer bestimmten Fasson (=Form)folgen und auch nur se Form schneiden können.

    Faux Quartier Messern:

    Furniertechnik -> Messertechnik. Bei ser Aufarbeitungsart entstehen aus dem geviertelten Block Furniere mit einer halb-blumigen Textur. Denn Jahresringe werden nur an einer Seite im flacheren Winkel angeschnitten. Durch das zusammenfügen (stürzen) ser Furniere lasssen sich auch großflächig (z.H. im Objektbereich) blumige Zeichnungen erzielen.

    Feder:

    schwache Holzleiste zum Einlegen in eine Nut

    Fehlboden:

    Boden zw. Balken / Auffüllung, Papier, Lotte

    Feine Textur:

    Beschreibung von feinporigem Holz mit relativ kleinen Porendurchmessern, insbesondere im Hinblick auf Oberflächenbehandlung.

    Feinjährigkeit:

    Holz ist feinjährig gewachsen, wenn schmalen Jahrringe möglichst eng und gleichmäßig liegen.

    Feng Shui:

    ist alte chinesische Geomantie- und Raumharmonielehre. In den Tigerstaaten Asiens werden ganze Bürokomplexe auf Feng-Shui-Tauglichkeit überprüft, denn im Geschäftsbereich werden hauptsächlich Aspekte Erfolg, Energiefluss, Einrichtung, Betriebs- und Geschäftsklima beeinflusst. Immer mehr Privatleute, aber auch viele große Firmen nutzen Erfahrungen ser 3000 Jahre alten chinesischen Kunst auch hierzulande. Durch undogmatische, gezielt systematische Untersuchung von Haus, Wohnung und anderen Räumlichkeiten können Verbesserungsvorschläge vor Ort herausgearbeitet werden, welche jeweilige Raumenergie erhöhen, Schwächen abmildern und Stärken herausarbeiten, und somit einen positiven Einfluss auf Standort und Umgebung ausüben.

    Fensterriegel:

    waagerechtes Kantholz für Fenster im Fachwerk / Gaube

    Fertigparkett:

    Fertigparkett nennt man industriell gefertigte, oberflächenbehandelte Fußbodenelemente aus Holz. , meist mit Nut und Feder versehen, durch Verleimen miteinander verbunden werden und nach dem Verlegen keiner Nachbehandlung mehr bedürfen. href="http://www.holzurm-page.de">www.holzurm-page.de

    Fertigparkett:

    Fertigparkett besteht aus Parkettelementen, fertig Oberflächenbehandelt und versiegelt sind. Nach der Verlegung kann das Parkett sofort begangen werden. Durch den mehrschichtigen Aufbau sind Elemente formstabil und eignen sich gut zur "schwimmenden Verlegung". Durch hohe Nutzschicht kann ses Parkett mehrmals renoviert werden.

    Festigkeit:

    Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffes oder Bauteiles gegen Bruch. Zahlenmäßig mechanische Spannung, zum An- oder Durchbrechen der Probe führt (auch als Bruchspannung bezeichnet).

    Festigungsgewebe:

    Zur Erfüllung ihrer verschiedenen Aufgaben im Holzkörper werden unterschieden: a. Leitgewebe für den Stofftransport (Saftströme), bestehend aus Gefäßen (Poren) bei Laubhölzern bzw. Frühholztracheiden bei Nadelhölzern; b. Speichergewebe für Stoffwechsel und Stoffspeicherung, bestehend aus Parenchymzellen; c. Stütz- oder Festigungsgewebe bestehend aus Fasern bei Laubhölzern d. Holzstrahlen bestehend aus leitenden und oft auch speichernden Zellelementen.

    Feuchtegefälle:

    Feuchteunterschiede über einen Holzquerschnitt; bei der Trocknung eines Brettes beispielsweise nimmt der Feuchtegehalt vom feuchteren Innenbereich zur trockeneren Brettoberfläche hin ab.

    Feuchtegehalt:

    Alte Bezeichnung: Holzfeuchtigkeit. Masse des Wassers in den Zellhohlräumen des Holzes, bezogen auf wasserfreie (darrtrockene) Holzmasse, ausgedrückt in Prozent.

    Feuchtegleichgewicht:

    jenige Ausgleichsfeuchte, bei hygroskopischen Materialien wie z.B. Holz oder Holzwerkstoffe annehmen, wenn sie lange einer bestimmten Temperatur und relativen Luftfeuchte ausgesetzt werden.

    Feuchteverhalten von Holzwerkstoffen:

    Holzwerkstoffe dehnen sich bei Änderung des Feuchtegehalts aus, allerdings in weit geringerem Maße, als Vollholz. Bei einer gleichmäßigen Feuchteaufnahme auf der gesamten Plattenstärke gilt: Bei einer Änderung des Feuchtegehalts von je 1 % muss mit einer Längenänderung von je 0,3 mm/m gerechnet werden. se Längenänderungen werden größtenteils über Plattenfuge kompensiert.

    Feuchttemperatur:

    Auch Feuchtthermometertemperatur genannt. mit einem Thermometer gemessene Temperatur, dessen Meßelement mit einem feuchetn saugfähigen Baumwollstrumpf überzogen ist; bei Verdunstung des Wassers (in einem Luftstrom) wird dem Thermometer Wärme entzogen (Verdunstungskälte), Temperatur sinkt in Abhängigkeit von der jeweiligen relativen Luftfeuchte (siehe auch Trockentemperatur, Psychrometer).

    Fichte:

    Das wohl am meisten bei uns im Möbelbau verwendete Holz ist das der Fichte. Fichtenholz ist weich, in seiner Färbung weißlich bis hellgelb. Bei der Verarbeitung splittert es leicht und ist empfindlich gegenüber mechanischen Belastungen. Es dunkelt sehr stark nach.

    Fichtenholz:

    (frz. Bois de pin, engl. Pinewood), das Holz der Fichte oder Rottanne (Picea vulgaris), gehört zu den weichen Hölzern und ist weniger leicht spaltbar, aber fester, dauerhafter und namentlich im Witterungswechsel haltbarer als Tannenholz. Es wird als vorzügliches Bau- und Tischlerholz sowie als Brennholz verwendet. Fichtenrinde benutzt man wegen ihres Gerbsäuregehaltes in manchen Gegenden als Gerberrinde.

    Finne:

    Schmalseite, d.h. das zugespitzte Ende gegenüber der Bahn des (Hand-)Hammers.

    First:

    Oberkante des Daches (für den Zimmermann Oberkante Sparren)

    Firstpfette:

    Firstpfetten werden bei Pfettendächern eingesetzt. Sie nen als oberes Auflager für Sparren. Da sie Hälfte der vertikalen Last des Daches abtragen müssen, werden sie bei hohen Spannweiten an geeigneten Stellen durch Stützen oder Wände abgestützt.

    Fischgrät:

    Fischgrät-Muster ist eine Verlegevariante. einzelnen Elemente werden schräg aneinander gelegt, um so ein schönes Muster zu erzielen.

    Fischleim:

    Syndetikon, nennt man dickflüssige, gelbe bis gelbbraune Klebstoffe, in Norwegen, Rußland und anderen Ländern aus Fischabfällen, z. B. Eingeweiden und Schwimmblasen durch Auskochen gewonnen werden. F. stellt einen guten, zähen, flüssigen Leim dar, der vielfach auch künstlich, z. B. aus Zuckerkalklösung, nachgeahmt wird.

    Fisetholz:

    (Fustikholz, ungarisches Gelbholz, Zantegelbholz, junger Fustik, lat. Lignum fusticum, frz. Fustet, engl. Fustic). Der bei uns in Anlagen häufige Perückenbaum, eine im südlichen Europa heimische und auch hier und da kultivierte Sumachart (Rhus cotinus), enthält in seinem Holz einen gelben Farbstoff, der durch Alkalien rot gefärbt wird. Das grau- oder grüngelbliche Holz, von dem der weiße Splint abgelöst ist, kommt teils in Form dicker Knüppel, teils schon in Späne geschnitten aus Ungarn, Illyrien, Tirol und Italien in den Handel, wird jedoch, weil Farbe nicht sehr echt ist, nur noch selten zum Gelbfärben, häufiger aber zur Herstellung gemischter Farben verwendet.

    fixieren:

    Zusammenhalten der Fügeteile mittels Hilfsmitteln (Klammern, Zwingen, Pressen) während des Aushärtens

    Flach Quartier Messern:

    Furniertechnik -> Messertechnik. Im Gegensatz zum Echt-Quartier-Messern wird der Viertelblock von außen zur Stammmitte hin so gemessert, daß Jahresringe flach angeschnitten werden. dadurch produzierten Furniere haben wie beim Flachmessern einen fast reinen, blumigen "Kathedralaufbau".

    Flachholzdübel:

    Eine spezielle Verbindung ist Verwendung von Lamellos (Flachholzdübel), in kreissegmentförmige Nuten eingeleimt werden. Dazu benötigen Sie eine Schlitzfräse. Der Vorteil bei ser Methode ist, daß Sie Werkstücke anpassen können.

    Flachliegendes Material:

    Geschnittenes Holz, erkennbar am Jahrringverlauf.

    Flachmessern:

    Furniertechnik -> Messertechnik. Hierbei wird der Halbblock mit seiner Kernseite auf dem Messertisch befestigt. zu Beginn des Messerns anfallenden Furnierblätter haben noch einen lebhaften Fladeraufbau während zur Mitte hin zunehmend Furniere mit "blumigem" Aufbau entstehen.

    Flachpressplatte:

    Spanplatten (Flachpressplatten) werden aus zerkleinertem Rohholz unter Einwirkung von Wärme und Druck hergestellt. Als Zusatz werden Kunstharzbindemittel beigemischt.

    Fladern:

    Ein meist kegelartiges oder ovales Bild, das durch Farb- oder Strukturunterschiede beim "flachen" Anschnitt (tangential) hervorgerufen wird, bei den meisten Nadelhölzern und allen ringporigen Hölzern durch den Unterschied von Früh- und Spätholz, bei anderen Laubhölzern durch den Wechsel von Faserzellen und Speicherzellen, wie z. B. bei Wenge oder durch einen farblichen Wechsel bei Zebrano (siehe: Blume, Farbstreifen, Frühholz).

    Fladerschnitt:

    Auch Tangential-, Brett- oder Sehnenschnitt gennant. Längsschnitt parallel zur Stammachse und senkrecht zu den Jahrringen, wodurch Jahrringe bzw. Zuwachszonen so angeschnitten werden, daß eine deutliche Zeichnung, sogenannte Fladerzeichnung, Flader oder Fladerung entsteht, mit zunehmendem Abstand der Schnittfläche von der Stammmitte lebhafter wird (siehe auch Seitenbretter).

    Flammpunkt:

    Niedrigste Temperatur, bei der eine Substanz (Lösungsmittel) durch Verdampfung ein zündfähiges Gemisch erzeugen kann

    Fledermausgaube:

    Fledermausgauben sind verhältnismäßig aufwendig in der Herstellung und deshalb etwas teurer als andere Gauben. Bei Fledermausgauben mit geschweiften Kehlen treten an manchen Stellen zwischen dem Haupt- und Fledermausgaubendach stumpfwinklige Knicke auf. Bei der Fledermausgaube mit geraden Kehlen kommen stumpfwinkligen Knicke nicht vor. geschwungenen Dachflächen müssen aber mit sogenannten Keilbrettern hergestellt werden.

    Flügelast:

    Ein annähernd parallel zu seiner Längsachse aufgeschnittener Ast; er kann von der Markröhre bis zum Brettrand reichen (siehe auch Ast, Runder Ast).

    Formaldehyd:

    Formaldehyd ist ein stechend riechendes, farbloses Gas, das zu Reizungen der Augen und Schleimhäute führen kann. Werkstoffe, mit Harnstoff- oder Melamin-Formaldehydharzen verleimt wurden (Flachpressplatten), können nachträglich Formaldehyd freigeben. Wahrnehmbarkeitsgrenze liegt zwischen 0,2 und 1,0 ppm (parts per million). Daher sind nur Holzwerkstoffe der Emissionsklasse E1 zugelassen. Zur Einstufung in se Klasse darf der Formaldehydgehalt nicht größer als 0,1 ppm (entspricht 0,12 mg/mł) sein.

    Formate:

    Bei der Fertigung von Holzrahmenbauwänden werden verschiedene Platten eingesetzt. Um den Zuschnitt und Arbeitsabläufe zu erleichtern, spielt Formatidentität eine große Rolle. Alle Platten haben das gleiche Format. So kann das Raster 62,5 cm ohne Verschnitt mit 1,25 m breiten Platten beplankt werden.

    Formenkanon:

    Sich wiederholende Formfolgen und Deteilausbildungen.

    Forsteinrichtung:

    Mittelfristige, in der Regel 10jährige Planung im Forstbetrieb. Dazu werden zunächst über eine Inventur im Wald Holzvorrat und Zuwachs nach Beständen und Baumarten ermittelt. Nach sen Daten wird der Hiebsatz festgelegt und betrieblichen sowie waldbaulichen Ziele geplant.

    Fraßgänge:

    Auch "Wurmlöcher" gennant, sind Bohrgänge holzbewohnender Insekten bzw. deren Larven ("Würmer") in Rund- und Schnittholz. Durchmesser und Tiefe der Fraßgänge variieren je nach Insektenart erheblich.

    Freies Wasser:

    Holzfeuchte oberhalb des Fasersättigungsbereiches, als frei tropfbares Wasser in den Zellhohlräumen vorliegend; zu unterscheiden von dem in der Zellwand sorptiv gebundenem Wasser.

    Freigespärre:

    auch Sparrenknecht, Schwebegiebel, Flugsparrendreieck / vor Giebelwand gesetztes Sparrenpaar

    Freilufttrocknung:

    Auch als natürlich Trocknung bezeichnet, ist das älteste Verfahren der Holztrocknung, bei der das Schnittholz durch geeignete Lagerung (Stapelung) im Freien oder im offenen Schuppen unter Dach dem örtliche Klima ausgesezt wird (lediglich gegen Regen, Schnne und direkte Sonneneinstrahlunggeschützt). Feuchteentzug und erreichbare Restfeuchte sind vorwiegend von den jahreszeitlichen Klimaschwankungen abhängig (siehe lufttrocken). Für viele Verwendungsarten müssen Hölzer anschließend noch in Trockenkammern auf eine niedrigere Endfeuchte fertiggetrocknet werden (siehe Technische Trocknung).

    Freiwinkel:

    Der Winkel zwischen der Rückseite des Messers (Freifläche) und dem Weg der Schneidkante (Schnittebene). Er wird üblicherweise mit dem griechischen Buchstaben alpha gekenntzeichnet.

    Frisches Holz:

    Beliebiger Holzfechtegehalt oberhalb der Fasersättigungsfeuchte; nicht zu verwechseln mit saftfrisch

    Fräsrädchen:

    Werkzeug der biegsamen Welle mit unterschiedlichen Profilen und unterschiedlichen Schneidenausbildungen. Grobe Fräser sind bei zu langsamen Lauf sehr gefährlich.

    Frühholz:

    meist hellere und weichere Schicht, zu Beginn einer Wachstumsperiode (Frühjahr) entsteht und meistens bei Nadelhölzern besonders deutlich ausgebildet ist; häufig gekennzeichnet durch größere Zellen und niedrigere Rohdichte (siehe auch: Blume, Fladern und Spätholz).

    FSC:

    Abkürzung für Forest Stewardship Council. Gütesiegel für Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. in Mexiko beheimatete Organisation kontrolliert über 1.000 Verarbeitungsbetriebe und ist auch in Deutschland vertreten.

    Fugendeckleiste:

    gehobeltes bzw. profilgehobeltes Holzteil zum Abdecken und Schutz von Fugen zwischen verschiedenen Materialien und Oberflächen.

    Fugendicke:

    Durchschnittlicher Abstand der verklebten Fügeteile = Dicke der Klebstoffschicht

    Fungizid:

    Biozid mit Wirkung gegen Pilze

    Furnier:

    Holz bis 5 mm Stärke

    Furnierplatte:

    Sperrhölzer sind Furnierplatten und bestehen aus mindestens drei kreuz und quer miteinander verleimten Holzplatten. Es gibt sie roh oder mit verschiedenen Holzfurnieren beschichtet. Bei den dünnen Platten sind alle drei Schichten etwa gleich dick. Bei den dickeren Platten ist Mittelschicht meist dicker und besteht aus Fichte. Das mindert zwar Qualität, ist aber eine preiswerte Lösung und reicht für meisten Arbeiten aus. Furnierplatten, aus bis zu 19 Schichten bestehen können, sind auch unter der Bezeichnung Multiplexplatten bekannt.

    Furnierrisse:

    Beim Schälen oder Messern von Furnier durch Biegebeanspruchung des Furnierblattes auf der dem Messer zugekehrten Seite in regelmäßigen Abständen entstehende feine, sichelförmige Risse (sog. Haarrisse). Rißtiefe ist von der Holzart, der Vorbehandlung, den Schneidbedingungen und der Furnierdicke abhängig (siehe auch Offene Seite und Geschlossene Seite).

    Furnierschichtholz:

    Furnierschichtholz besteht aus Furnierlagen. se Lagen mit einer Mindestdicke von 3 mm werden versetzt aufeinander geleimt. Fasern verlaufen in Längsrichtung oder könne auch kreuzweise aufeinander geleimt werden, um Festigkeit zu erhöhen. Eingesetzt wird Furnierschichtholz bei stabförmigen Bauteilen. Verleimung erfolgt mit Phenolharzleim

    Futter:

    Aufspannvorrichtung, auf dem Aufnahmegewinde der Spindel oder in der Pinole das Werkzeug, z.B. Bohrer im Futter, oder das Drehgut spannen.

    Futterkonus:

    Flach konisch verlaufende Ausdrehung in einem Einschlagfutter.

    Futterscheibe:

    Hilfsmittel zum Spannen. eine ausreichend große Querholzscheibe wird auf Schraube gespannt und im Maß des Fußes der Schale, des Tellers usw. zylindrisch ausgedreht, um den Fuß darin zu halten.

    Fußleiste:

    Schutzleiste am unteren Ende einer Wand.

    Fußpfette:

    Fußpfetten (auch Schwellen genannt) werden bei Pfettendächern eingesetzt. Sie bilden den unteren Auflagerpunkt für den Sparren und liegen auf einer Massiv- oder Holzbalkendecke auf. Verankerung von Pfette und Sparren ist besonders sorgfältig vorzunehmen, da horizontale Windlast auf das Dach von der Fußpfette aufgenommen werden muss. Verankerung gegen Abheben durch Windsog wird durch Sparrenpfettenanker vorgenommen.

    Fußrähm:

    Das untere waagerechte Konstruktionstragglied (Schwelle) einer Wandtafel wird in der Regel dimensionsgleich wie "Rasterstütze" und das "Kopfrähm" ausgebildet.

    Fäule:

    Zersetzung des Holzes durch holzzerstörende Pilze.

    Fäulnis:

    Zersetzung des Holzes durch holzzerstörende Pilze.

    Fügeteile:

    zu verklebenden oder verklebten Werkstückteile

    Füllung:

    Ist das Innenleben des Türblattes. Wesentliche Faktoren werden dadurch beeinflusst, z.B. Schalldämmung, Gewicht, Standfestigkeit und Belastbarkeit der Bänder

    G


    Gabelwuchs:

    Übernehmen nach der Zerstörung zwei oder mehrere Seitenknospen das Längenwachstum des Baumes, so entsteht eine Stammteilung. Gabelung (Zweiteilung der Stämme) entstehen auch häufig durch Vererbung. Zwieselwuchs entsteht, wenn drei oder mehrere Seitenknospen das Längenwachstum übernehmen.

    Ganzholz:

    einstieliges Verbandholz

    Gaube:

    Dachfenster / Spitz-, Schlepp-, Gaubenbank

    Gauben:

    Mit dem Einbau einer Gaube schaffen Sie - zusätzlich zum vermehrten Lichteinfall - auch eine Vergrößerung des Wohnraums mit voller Stehhöhe. Das [Fenster] wird weit nach außen gesetzt, im besten Fall auf den Drempel. Wo vorher nur eine Dachschräge war, unter der man bestenfalls kriechen konnte, entsteht zusätzlicher Wohnraum. Besonders bei flacheren Dächern, mit entsprechend geringem Stellplatz unter der Schräge, haben Sie einen enormen Raumgewinn (siehe Planskizze links). Vorteile haben Dachgauben gegenüber [Dachflächenfenstern] auch bei Wind und Wetter: So wird Ihnen auch bei starken Schneefällen nicht Sicht versperrt, und Lüften ist auch bei Regen und schneebedeckten Dächern je nach Windrichtung nahezu problemlos möglich.

    Gebinde:

    Manchmal auch Gespärre. Wand-, Dach-, Voll-, Leer-, Frei-, Füll-, Zwischengesperre

    Gebundenes Wasser:

    An Oberfläche der Zellwand hygroskopisch gebundenes Wasser; Feuchte im Holz unterhalb des Fasersättigungspunktes (siehe auch Freies Wasser).

    Gebälk:

    Konstruktion aus Balken.

    Gefach:

    Feld einer Fachwerkwand

    Gefährdungsklasse:

    Im Holzbau werden Außenbauteile verschiedenen Gefährdungsklassen (GK) zugeordnet. GK gibt an, wie groß Gefahr für ein Holzbauteil ist, aufgrund von Feuchtigkeit Schaden zu nehmen (z. B. Schimmel- oder Pilzbildungen, Verwerfungen usw.). Für Bauteile der GK 0 ist in der Regel kein chemischer Holzsschutz nötig. Durch zusätzliche Maßnahmen können GK für Bauteile auch verbessert werden. Eine Fachwerkwand ist z. B. der GK 3 zugeordnet. Wenn jedoch eine Vorhangschale montiert wird, darf Wand der GK 2 zugeordnet werden. In den meisten Fällen lässt sich der chemische Holzschutz aber auch durch bestimmte widerstandsfähige Holzsorten ersetzen. Fußrähme sind normalerweise der GK 2 zugeordnet, da ser Bereich gesondert gefährdet ist. Für Schwellen empfiehlt sich daher im allgemeinen der chem. Holzschutz. Eine Alternative hierzu bietet Verwendung von natürlich, dauerhaften Holzarten. Im Bereich der Schwelle kann bei Verwendung von z.B. splintfreiem Lärchenholz auf chemischen Holzschutz verzichtet werden. Siehe hierzu auch konstruktiver Holzschutz.

    Gefäße:

    Auch als Tracheen, im Querschnitt als Poren bezeichnet; charakteristische Zellart der Laubhölzer. Sie bestehen aus einzelnen röhrenförmigen Gliedern, übereinander angeordnet sind und deren Querwände gleich nach der Entstehung der Zelle wieder aufgelöst werden, sodaß ihre Länge oft mehrere Meter erreichen kann. Sie nen im Splintholz der Wasserleitung.

    Gefüge:

    Einzelheiten der Holzkonstruktion / konstruktive Gesamtheit

    Gegen Faser:

    Bezieht sich auf Schnittrichtung, z.B. beim Hobeln einer Brettoberfläche, wobei das Aufspalten des Holzes vor den Schneidmesser dem abwärts gerichteten Faserverlauf unter angestrebte Schnittebene ins Holz folgt.

    Gehrung:

    Verbindung von zwei Werkstücken zum Winkel von 90°, wobei einzelnen Werkstücke jeweils auf halbe Winkelgröße (= 45°) zugeschnitten werden.

    Geißfuß:

    Verbindung zw. Strebe und Firstpfette / oder Nageleisen (Brechstange)

    Geißfuß:

    V-förmige Bildhauerwerkzeug zum Einschneiden spitzkehlenartiger Formen.

    Gelbholz:

    (lat. Lignum flavum, Lignum citrinum, frz. Bois jaune, engl. Fustic-wood). Das echte Gelbholz, gelbes Brasilienholz, auch Fustik, und zwar alter Fustik, zum Unterschiede vom neuen Fustik oder Fisetholz (s. d.) genannt, stammt von dem westindischen und südamerikanischen Färbermaulbeerbaum, Morus tinctoria, und ist eins der vielgebrauchtesten Farbhölzer. Es erscheint im Handel teils in ganzen scheitlangen Stammabschnitten, teils zu Scheiten zerspalten, oder auch im Kleinverkehr geraspelt. Das Stammholz ist von Rinde und Splint befreit, da se keine färbenden Bestandteile enthalten, während Holzmasse auf frischem Schnitt hell zitronengelb mit vielen orangegelben Adern durchzogen erscheint. Von den verschiedenen Sorten ses Holzes gilt das schwerste und am lebhaftesten gefärbte als das beste, vor allem das Kubaholz, das aber nicht nur von Kuba, sondern auch von den übrigen Antillen kommt. Weniger gehaltreich sind Tuspan, Tampico, Carmen, Tabasco und Domingo. Der Farbstoff besteht aus einem Gemisch von Maklurin (Moringerbsäure) mit Morinsäure (an Kalk gebunden), welche in heißem Wasser nicht löslich ist. Das Holz läßt sich daher durch Wasser nicht erschöpfen, sondern gibt nach völliger Extraktion mit Wasser auf Zusatz von Kalkmilch noch eine stark gelb färbende Lösung. Der Farbstoff bräunt sich in den Brühen durch Einwirkung der Luft, so daß se rasch verbraucht werden müssen. Sie verleihen alaungebeizten oder auch schon ungebeizten Zeugen eine haltbare gelbe Färbung, den Einwirkungen von Säuren besser als jedes andere Gelb widersteht, doch nicht sehr schön ist. Das Holz nt daher auch seltener für sich allein zum Gelbfärben, sondern wird meist in Verbindung mit anderen Stoffen zur Herstellung von Mischfarben, so mit Indigo zu Sächsischgrün, ferner zu hell und dunkler braunen und olivgrünen Farbtönen und zu Schwarz auf Wolle, Seide, Baumwolle in der Färberei und Kattundruckerei benutzt. Neben dem Holze kommt auch Gelbholzextrakt in den Handel, das wie Blauholzextrakt bereitet wird, aber nicht so spröde und glasartig ist und eine dunkel schmutziggelbe Farbe hat. Für Zwecke der Zeugdruckerei endlich wird aus der wäßrigen Abkochung des G. durch Zusatz von Alaun und Ammoniak ein Farblack (Gelbholzlack, Kubalack) hergestellt, der als olivgrüner Teig in den Handel kommt. Dichtes hochfarbiges Gelbholz nt auch als Material in der Kunsttischlerei.

    Gerberverbinder:

    Gerberverbinder ersetzen zimmermannsmäßige Ausbildung eines Gerbergelenkes, indem Träger stumpf gestoßen und mit einem Blechformteil verbunden werden.

    Geschlossene Seite:

    Schäl- und Messerfurniere besitzen eine offene und eine geschlossene Seite. Rißfreie Seite des Furniers, während der Herstellung dem Messer gegenüberliegt, wird als geschlossene Seite bezeichnet (siehe auch Offene Seite, Furnierrisse).

    Geschlossene Wartezeit:

    Unter der geschlossenen Wartezeit versteht man Zeit vom Zusammenlegen der Fügeteile bis zum Erreichen des vollen Preßdrucks. offene Wartezeit ist Zeit vom Klebstoffauftrag bis zum Zusammenlegen (Vereinigen) der Werkstücke.

    Gesimskasten:

    Dachüberstand wird mit einer (Holz) Verschalung verkleidet

    Gespundetes Holz:

    Holzteil mit jeweils einer Nut- und einer Federverbindung.

    Gesunder Ast:

    Ein Aste ohne Anzeichen von Fäulnis, der (nach den Tegernseer Gebräuchen) mindestens auf einer Breitseite zur Hälfte des Umfanges fest verwachsen ist (siehe Verwachsener Ast).

    Gesundes Holz:

    In den Tegernseer Gebräuchen enthaltener aber nicht näher erläuterter Begriff. Holz wird allgemein als gesund bezeichnet, wenn es frei von Bohrgängen holzzerstörender Insekten ist und vor allem nicht durch Pilzbefall verfärbt, zersezt oder anderweitig verändert ist.

    Gewebe des Holzes:

    Auch Zellgewebe gennant. Zur Erfüllung ihrer verschiedenen Aufgaben im Holzkörper werden unterschieden: a. Leitgewebe für den Stofftransport (Saftströme), bestehend aus Gefäßen (Poren) bei Laubhölzern bzw. Frühholztracheiden bei Nadelhölzern; b. Speichergewebe für Stoffwechsel und Stoffspeicherung, bestehend aus Parenchymzellen; c. Stütz- oder Festigungsgewebe bestehend aus Fasern bei Laubhölzern d. Holzstrahlen bestehend aus leitenden und oft auch speichernden Zellelementen.

    Gewichtsgruppen:

    sich hauptsächlich aus der Artenvielfalt ergebende weite Gewichtsspanne wird meist in vier Gruppen aufgeteilt: - Gruppe 1: leichte Hölzer <0,40 g/cmł, - Gruppe 2: mäßig leichte Hölzer <0,55 g/cmł, - Gruppe 3: mäßig schwere Hölzer <0,70 g/cmł, - Gruppe 4: schwere Hölzer > 0,70 g/cmł. weitaus meisten Holzarten gehören den beiden mittleren Gruppen an.

    Gewindebohrer:

    Schneidwerkzeug für ein stets festgelegtes Innengewinde.

    Gewindestrehler:

    Gewindeschneidwerkzeug für freie Handwerkzeug zur Fertigung eines Gewindes auf beliebigem Durchmesser. Formen des Gewindeganges sind geradlinig und poliert in das Werkzeug gefräst; stirnseitig für außen, linksseitig für innen. Gangzahlen für Strehlerpaare beziehen sich auf Englische Zoll oder Millimeter.

    Gipsfaserplatten:

    Gipsfaserplatten bestehen aus einem Gemisch von Gips und Zellulosefasern, Platten bewehren. ses Gemisch wird unter Zugabe von Wasser unter hohem Druck verpresst. Gipsfaserplatten werden vorwiegend im Innenausbau eingesetzt, beispielsweise als Bekleidung von Wandelementen oder als Trockenestrichelemente. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist der Einsatz von zweischichtigen Bekleidungen für feuerhemmende und feuerbeständige Konstruktionen.

    Gipskartonplatten:

    Gipskartonplatten bestehen im Kern hauptsächlich aus Gips und sind mit Karton ummantelt. Gipskarton-Bauplatten (GKB), werden in erster Linie zur innenseitigen Bekleidung verwendet. Gipskarton-Bauplatten, imprägniert sind (GKBi), haben durch ihren vergüteten Kern und Karton eine verzögerte Wasseraufnahme. Sie können in Feuchträumen eingesetzt werden und sind durch ihre grünliche Farbe erkennbar. Gipskarton-Feuerschutzplatten (GKF) besitzen im Kern Glasseidenrovings und dürfen keine brennbaren Zuschläge enthalten. se Platten können zur Ausbildung von feuerbeständigen Konstruktionen nach DIN 4102 herangezogen werden. Gipskarton-Feuerschutzplatten sind auch imprägniert erhältlich.

    Glanzstreifen:

    Sie entstehen durch beim Wechseldrehwuchs verursachte streifige Reflexion des Lichtes auf den Radialflächen. Bei verändertem Standpunkt des Betrachters oder des Lichtes wechselt auch das Streifenbild, wie z.B. bei Sapelli, da ses nicht auf Farbunterschieden beruht (siehe auch: Farbstreifen und Wechseldrehwuchs).

    Glanzstreifen:

    Sie entstehen durch beim Wechseldrehwuchs verursachte streifige Reflexion des Lichtes auf den Radialflächen. Bei verändertem Standpunkt des Betrachters oder des Lichtes wechselt auch das Streifenbild, wie z.B. bei Sapelli, da ses nicht auf Farbunterschieden beruht

    Glaseinsätze:

    Verschiedene Gläser können als fertiger Sprossenrahmen in den Lichtausschnitt einer Tür eingesetzt werden. Es gibt bunte, klare, matte, gravierte, etc.Gläser bis hin zu handsignierten Designergläsern. Möglich sind auch Spezialscheiben, wie z.B. das Sicherheits- oder Isolierglas bei Haustüren.

    Glaswolle:

    Glaswolle ist der handelsübliche Name für Mineralfaserdämmung, aus Glasfasern besteht. Sie werden in der Regel als Platten oder Filz angeboten. Ihr Einsatzgebiet ist Dämmung von Außenbauteilen zur Verbesserung des Wärme- und des Schallschutzes.

    Gleichgewichtsfeuchte:

    Wassergehalt von Holz in Luft bei konstanter Temperatur und Luftfeuchte

    Gleichgewichtsholzfeuchte:

    jenige Ausgleichsfeuchte, bei hygroskopischen Materialien wie z.B. Holz oder Holzwerkstoffe annehmen, wenn sie lange einer bestimmten Temperatur und relativen Luftfeuchte ausgesetzt werden.

    Gliederbogen:

    Zur Überbrückung von Traufenüberständen können bei den Regenfallleitungen Gliederbogen eingesetzt werden. se bestehen aus zusammengelöteten einwärts oder auswärts geschwungenen Rohrteilstücken.

    Goldener Schnitt:

    Verhältnismaß. Es verhält sich kleinere Strecke zur großen wie größere zum Ganzen. in ein Verhältnis gesetzten Teilmaße sollen damit einen hohen Grad an "harmonischen Gefüge" erreichen.

    Grenadillholz:

    ein rotes Tischlerholz unbestimmter Abstammung aus Westin n, wird auch rotes Ebenholz genannt.

    Grobe Textur:

    Beschreibung von grobporigem Holz mit relativ großen Porendurchmessern, insbesondere im Hinblick auf Oberflächenbehandlung (siehe auch Porenrillen).

    Grobjährigkeit:

    Holz mit breiten Jahrringen im Gegensatz zu feinjährigem Holz.

    Gründach:

    Begrünte Dächer sind in einigen Regionen Nordeuropas (Island, Finnland, Norwegen) als traditionelle Dachausführungen anzutreffen. Durch entsprechende technische Entwicklungen im Bereich der Dachabdichtungen und spezieller Dachbegrünungssysteme und der Einsatz entsprechender Dachbepflanzungen ist das Gründach auch im mitteleuropäischen Raum, selbst für geneigte Dächer, sinnvoll und technisch relativ unproblematisch auszuführen.

    Grünfeucht:

    Feuchte des Rundholzes unmittelbar nach dem Einschlag, entspricht etwa dem Feuchtegehalt im lebendem Baum; nicht zu verwechseln mit frischem Holz.

    Grünfeucht:

    Feuchte des Rundholzes unmittelbar nach dem Einschlag, entspricht etwa dem Feuchtegehalt im lebendem Baum

    Guajakholz:

    Der Guajakbaum (Guajacum officinale), ein zur Familie der den Rutazeen nahe verwandten Zygophyllazeen gehöriger Baum von den westindischen Inseln, liefert sowohl ein wertvolles Nutzholz wie ein medizinisch wichtiges Harz. Das Holz des Stammes und der Äste enthält in zahlreichen feinen Kanälen reichliche Mengen (etwa 20 bis 25 %) von Harz, das am lebenden Baume zum Teil freiwillig
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